Familie gefesselt und ausgeraubt: Neue Spur und Fotos nach "Aktenzeichen XY"-Ausstrahlung

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Dreieich - Ein brutaler Überfall, eine gefesselte Familie und skrupellose Täter auf der Flucht: Nach der Ausstrahlung von "Aktenzeichen XY" am Mittwochabend gibt es jetzt neue, brisante Hinweise im Fall des Raubüberfalls von Dreieich.

Wer hat diesen weißen VW Arteon im Bereich rund um Dreieich gesehen? Es handelt sich dabei um das mutmaßliche Fluchtfahrzeug der Täter.
Wer hat diesen weißen VW Arteon im Bereich rund um Dreieich gesehen? Es handelt sich dabei um das mutmaßliche Fluchtfahrzeug der Täter.  © Polizeipräsidium Südosthessen

In der Nacht zum 4. Februar drangen Unbekannte in ein Wohnhaus in der Kinzigstraße ein, überwältigten die anwesenden Familienmitglieder und raubten sie aus.

Die Täter gingen dabei offenbar gezielt und eiskalt vor - die Opfer wurden gefesselt zurückgelassen, dem 70-jährigen Großvater wurde bestialisch das Ohr abgeschnitten.

Erstmals veröffentlichten Ermittler nun Fotos, die im Rahmen der TV-Sendung gezeigt wurden. Darunter auch Bilder des mutmaßlichen Fluchtfahrzeugs. Dabei handelt es sich nach aktuellem Stand um einen weißen VW Arteon.

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Besonders brisant: Der Wagen war offenbar bereits Stunden vor der Tat in Tatortnähe unterwegs. Videoaufnahmen zeigen, dass der VW schon am Dienstagabend (3. Februar) ab etwa 21 Uhr unter anderem in der Nähe von Altglas- und Altkleidercontainern im Bereich der Kinzigstraße parkte.

Für die Ermittler ein klarer Hinweis: Die Täter könnten die Tat sorgfältig vorbereitet und das Umfeld zuvor ausgekundschaftet haben.

Laut Staatsanwaltschaft und Polizei haben nach der Ausstrahlung bis zum Donnerstagmorgen insgesamt acht Zeugen gemeldet, deren Aussagen jetzt verifiziert und ausgewertet werden.

Gestohlen wurden unter anderem Uhren, Ketten sowie Ringe und Armreife.
Gestohlen wurden unter anderem Uhren, Ketten sowie Ringe und Armreife.  © Polizeipräsidium Südosthessen

Zahlreiche Schmuckstücke geraubt: Bilder der Beute könnte zu Tätern führen

Auch dieses goldene Schmuckstück befindet sich unter dem Diebesgut des Raubüberfalls.
Auch dieses goldene Schmuckstück befindet sich unter dem Diebesgut des Raubüberfalls.  © Polizeipräsidium Südosthessen

Neben dem Fluchtwagen wurden in der Sendung auch Bilder des geraubten Schmucks gezeigt. Weitere Fotos sind auf der Seite der Polizei Hessen einsehbar.

Die Hoffnung der Behörden: Jemand erkennt die Stücke wieder oder hat sie möglicherweise sogar zum Kauf angeboten bekommen.

Die Kriminalpolizei bittet nun dringend um Mithilfe und richtet mehrere Fragen an mögliche Zeugen:

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  • Wer hat verdächtige Personen rund um die Kinzigstraße beobachtet?

  • Wem ist der weiße VW Arteon noch an anderen Orten aufgefallen?

  • Wer kann Hinweise zum Verbleib des geraubten Schmucks geben?

  • Wurde dieser möglicherweise irgendwo zum Verkauf angeboten?

Jeder noch so kleine Tipp könnte entscheidend sein, um die bislang unbekannten Täter zu fassen. Alle sachdienlichen Hinweise nimmt die Kripo Offenbach unter der Rufnummer 06980981234 entgegen.

Erstmeldung vom 19. März, 7.25 Uhr, zuletzt aktualisiert um 12.25 Uhr.

Titelfoto: Montage: Polizeipräsidium Südosthessen

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