Weitere Opfer nach TV-Fahndung von Sexualstraftäter? Hinweisgeber nennt einen Namen
Hamburg - Drei Frauen soll ein unbekannter Mann in Hamburg und Neumünster sexuell missbraucht haben. Bis heute wird nach dem mutmaßlichen Täter gefahndet - auch über das Fernsehen.
In der Sendung von Mittwoch wurden die Fälle bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst" im ZDF gezeigt, in der Hoffnung, weitere Hinweise zu dem Unbekannten zu erlangen.
Und der Plan ging auf. Tatsächlich trudelten Dutzende neue Hinweise zu dem Mann ein - unter anderem von mehreren potenziellen weiteren Opfern, die den Mann auf dem zuvor veröffentlichten Fahndungsfoto erkannt haben wollen. Das teilte das ZDF noch kurz nach der Ausstrahlung am Mittwochabend mit.
Teilweise seien die Taten bereits angezeigt worden. Auch bezüglich des Ortes sollen die Angaben mit den bekannten Taten des Mannes übereinstimmen. Die Polizei hoffe nun, dass einer dieser eingegangenen Hinweise entscheidend sein könnte.
Doch das war noch nicht alles. Während der Sendung rief ein weiterer Hinweisgeber aus Istanbul an und nannte sogar den Namen eines Bekannten! Ob es sich dabei tatsächlich um den gesuchten Täter handle, müsse allerdings erst noch geprüft werden.
"Aktenzeichen XY ... ungelöst": Fall aus dem Norden hinterlässt Eindruck bei Zuschauern
Auch emotional schienen die Taten beim Publikum sichtlich Eindruck zu hinterlassen. Gleich mehrere Zuschauer seien von den Vorkommnissen so betroffen gewesen, dass sie angaben, die ausgesetzte Belohnung von 2500 Euro sogar aufstocken zu wollen.
Die eingegangenen Hinweise werden nun geprüft. Ob diese tatsächlich zu dem mutmaßlichen Täter führen, wird sich zeigen. Insgesamt drei bekannte Fälle, in die der Unbekannte involviert war, wurden in der Sendung gezeigt.
Zunächst hatte er im August 2020 eine damals 19-Jährige missbraucht, ein Jahr später verfolgte er eine damals 17-Jährige und fiel über sie her. 2024 dann erneuter Missbrauch einer damals 19-Jährigen.
Wer die Sendung vom Mittwoch verpasst hat, kann diese in der ZDF-Mediathek ansehen.
Titelfoto: Polizei Hamburg

