Jessi und Vanessa fordern mehr Hartz IV! "Wer für Mindestlohn arbeiten geht, hat 'se nicht alle"

Neuss - Vanessa (28) und Jessica (32) sind hoch verschuldet. Arbeiten kommt für das Ehepaar aber nicht infrage, schließlich lohne sich dies ja nicht. Von einer schwangeren Freundin bekommen sie Zigarettenstummel geschenkt, doch immerhin Vanessas Mutter hört auf, ihre faule Tochter zu unterstützen - Armes Deutschland!

ACHTUNG, SPOILER!

Jessica (32, l.) und ihre Frau Vanessa (28) leben von Hartz IV.
Jessica (32, l.) und ihre Frau Vanessa (28) leben von Hartz IV.  © RTLZWEI

Mehr als 80.000 Euro Schulden haben sich bei der 32-jährigen Jessica in den letzten Jahren angehäuft. Allerdings macht sie sich keine Platte, wie sie die jemals wieder zurückzahlen soll.

Jobs mit wenig Lohn annehmen kommt für die Hartz-IV-Empfängerin nicht infrage. "Wer für Mindestlohn arbeiten geht, hat 'se für mich nicht alle."

Auch ihre Frau hat sich dran gewöhnt, von der Stütze zu leben. "Für mich ist das ein besseres Leben als wie acht Stunden arbeiten zu gehen für nichts." Dennoch bemängeln die Frauen die Höhe des aktuellen Hartz-IV-Satzes.

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Ein angemessenes Arbeitslosengeld wäre für Jessica 900 bis 1000 Euro. Und Vanessa? "Ich bin anderer Meinung: 1200!" Das wäre fast dreimal so viel wie Jessis Hartz-IV-Satz...

Immerhin hatte die blondierte 28-Jährige die Chance, im Berufsleben Fuß zu fassen. Sie war fünf Wochen bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt. Weil sie in der Probezeit aber mehrfach krank fehlte - unter anderem, weil ihr der Lohn zu gering war - wurde sie verständlicherweise gekündigt.

"Es kommt ja dasselbe bei raus, ob ich arbeiten gehe oder vom Staat lebe", behauptet die ungelernte Vanessa.

Hochverschuldete "Armes Deutschland"-Vanessa in der Privatinsolvenz: "Die Firmen sind ja selbst schuld!"

David (38) bekommt seit sechs Jahren Hartz IV und kifft regelmäßig: "Ich würde nicht für unter 4000 Euro brutto arbeiten gehen!"
David (38) bekommt seit sechs Jahren Hartz IV und kifft regelmäßig: "Ich würde nicht für unter 4000 Euro brutto arbeiten gehen!"  © RTLZWEI

Das lesbische Ehepaar futtert sich gern und regelmäßig bei Vanessas Mama Petra (64) durch. Am Ende wird auch immer um Geld gebettelt.

Nachdem ihre Tochter der bis vor Kurzem arbeitstätigen 64-Jährigen aber vom Grund ihrer Kündigung erzählt, fällt sie vom Glauben ab. "Ich hab da keine Worte. Ich bin schockiert!"

Ganze 400 Euro gibt das arbeitslose Paar pro Monat für Tabak aus. "Aus Langeweile", wie die beiden behaupten. Für Petra steht fest: Diesmal steckt sie ihrem Kind kein Geld zu!

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Daher versuchen es Jessi und Vanessa bei einer Freundin. Die versorgt sie regelmäßig mit Zigarettenstummeln. Das sind zwar aktuell nicht viele, läge aber daran, dass die Freundin schwanger sei. Traurig, dass sie dann überhaupt raucht...

Sorgen wegen ihrer Privatinsolvenz macht sich Vanessa übrigens nicht. Vodafone will jetzt knapp 390 Euro von ihr. "Die Firmen sind ja selbst schuld. Die könnten ja mal richtig prüfen, ob die Leute Schulden haben. Wenn die ihr Geld haben wollen, sollen sie mal richtig kontrollieren", findet die 28-Jährige.

Die neue Folge "Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?" seht Ihr am Dienstag ab 20.15 Uhr bei RTLZWEI oder schon jetzt auf Abruf bei TVNOW.

Titelfoto: RTLZWEI

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