"Bares für Rares"-Gast kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus: Händler zahlt deutlich zu viel

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Köln - Nach diesem Deal kommt die "Bares für Rares"-Verkäuferin nicht mehr aus dem Lachen heraus. Denn ein Händler zahlt deutlich zu viel für ihr mitgebrachtes Objekt.

Romaine aus Dudelange in Luxemburg bringt einen Champagnerkühler mit zu "Bares für Rares".
Romaine aus Dudelange in Luxemburg bringt einen Champagnerkühler mit zu "Bares für Rares".  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Selbst in einem dunklen Raum findet man den", stellt Moderator Horst Lichter (64) beim Anblick des Champagnerkühlers aufgrund seiner knalligen Farbe fest.

Mitgebracht in die heiligen Trödelhallen des Pulheimer Walzwerks bei Köln hat das gute Stück Romaine aus Dudelange in Luxemburg. Die Kandidatin habe das auffällige Objekt auf einem Flohmarkt entdeckt und sich schnell entschieden, den Kühler zu kaufen.

Auch Expertin Annika Roßbach (45) findet das Objekt nicht nur "wunderschön", sondern weiß auch, dass, der Kühler für Champagner, Sekt und "eigentlich alle anderen Getränke" vom traditionsreichen Champagnerhaus Piper-Heidsieck stamme.

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Gegründet worden sei das Unternehmen im Jahre 1785 von Florens-Louis Heidsieck im französischen Reims. "Das ist eine hochqualitative Marke", stellt die Sachverständige klar.

Zudem könne man auch sehen, wer der Designer des Kübels sei, denn der spanische Künstler Jaime Hayon sei auf dem Objekt verewigt.

Der Kübel diente als Werbemittel für das traditionsreiche Champagnerhaus Piper-Heidsieck.
Der Kübel diente als Werbemittel für das traditionsreiche Champagnerhaus Piper-Heidsieck.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares
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"Bares für Rares"-Expertin schraubt Wunschpreis nach oben

Walter Lehnertz (59) darf sich am Ende über den Deal freuen.
Walter Lehnertz (59) darf sich am Ende über den Deal freuen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Der renommierte Möbeldesigner habe sich bei seinem Entwurf an prunkvollen Vorbildern aus dem 18. Jahrhundert orientiert.

Gemacht worden sei der Kübel als Werbemittel für die Firma Piper-Heidsieck. Es sei speziell für Messeauftritte produziert worden und nie im freien Verkauf zu bekommen gewesen.

Die Expertin wisse zwar nicht, wie viele Kübel es davon gebe, aber die 45-Jährige könne das Objekt auf 2006 datieren. Zwar gebe es im Inneren auch Kratzer, aber mit Eis und Champagner "sieht das kein Mensch".

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Für ihren Flohmarktfund wünscht sich Luxemburgerin lediglich 50 Euro, doch die Sachverständige schätzt den Wert sogar auf 130 bis 180 Euro.

Im Händlerraum kommt es aber noch besser für die Verkäuferin aus Luxemburg. Denn Julian Schmitz-Avila (39) und Walter "Waldi" Lehnertz (59) wollen den Kübel unbedingt haben.

Und so entwickelt sich ein Bietergefecht zwischen den beiden, welches erst bei satten 360 Euro endet. Den Zuschlag erhält der 59-jährige Händler.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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