Bares für Rares: Schüler will seine Spardose füllen, was dann passiert, geht ans Herz!

Köln - Ein Viertklässler erlebt bei "Bares für Rares" sein vorgezogenes Weihnachtswunder. Dabei will er eigentlich nur sein Sparschwein füllen. Doch einer der Händler hat eine viel bessere Idee!

Viertklässler Clemens und seine Mutter Anja aus Wildberg im Schwarzwald wollen bei "Bares für Rares" einen alten Lesekasten zu Geld machen.
Viertklässler Clemens und seine Mutter Anja aus Wildberg im Schwarzwald wollen bei "Bares für Rares" einen alten Lesekasten zu Geld machen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

In der Mittwochsausgabe (6. Dezember) der ZDF-Trödelshow sind unter anderem auch der kleine Clemens und seine Mutter Anja aus Wildberg im Schwarzwald im Pulheimer Walzwerk zu Gast.

Das Duo hat einen kleinen Kasten im Gepäck. Dieser wurde in der Schule des Jungen ausgemistet. Weil er ihn aber "zu schade zum Wegwerfen" fand, schleppte er ihn nach Hause und jetzt eben in das TV-Studio.

Bei Moderator Horst Lichter hat der Dreikäsehoch sofort ein Stein im Brett. "Du bist ein Spitzentyp", schwärmt der 61-jährige Schnauzbartträger und ergänzt: "Du bist ja so ein Spitzentyp, das ist ja unglaublich."

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Doch was es eigentlich mit dem mitgebrachten Kasten auf sich? Um das zu erklären, ergreift Detlev Kümmel das Wort. Und zwar handelt es sich bei dem Objekt um einen Lesekasten, der junge Leute mit Buchstaben vertraut machen soll.

Erfunden habe das System der Pädagoge Johann Peter Hundeiker, weiß der 55-jährige Experte zu berichten und fügt ergänzend hinzu, dass dieses auch heute noch in manchen Montessori-Schulen zum Einsatz käme.

Das Objekt stammt aus den 1960er-Jahren und kommt selbst heute noch in Montessori-Schulen zum Einsatz.
Das Objekt stammt aus den 1960er-Jahren und kommt selbst heute noch in Montessori-Schulen zum Einsatz.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Viertklässler Clemens erhält doppelten Schätzpreis für seinen Lesekasten

Händler Julian Schmitz-Avila (37, r.) sorgt mit einer tollen Geste für Aufsehen: Er schenkt dem jungen Verkäufer mal eben seine PlayStation.
Händler Julian Schmitz-Avila (37, r.) sorgt mit einer tollen Geste für Aufsehen: Er schenkt dem jungen Verkäufer mal eben seine PlayStation.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Bleibt also nur noch die Frage nach dem Wunschpreis für das Objekt aus den 1960er-Jahren. Clemens legt die Messlatte nicht sehr hoch an. Mit 20 bis 30 Euro wäre er bereits zufrieden. Kümmel hält sogar 40 Euro für möglich.

Als Wolfgang Pauritsch (51) den Schüler schließlich im Händlerraum fragt, ob der Erlös in seinem Sparschwein landen würde, offenbart der Viertklässler die Hintergedanken für seinen Besuch. Er spart für eine PlayStation.

Das Interesse von Julian Schmitz-Avila ist geweckt. "Eine Fünfer?", will der 37-Jährige von dem Junior-Verkäufer wissen. Diese ist Clemens allerdings zu teuer, er hat deshalb eine PS4 im Visier. 100 Euro von den benötigten 250 Euro habe er bereits zusammen.

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Dann kommt Schmitz-Avila plötzlich mit einem Mega-Angebot um die Ecke. "Wenn du willst, schenke ich dir meine Vierer", so der Antiquitätenhändler, der selbst schon auf dem neueren Modell zockt. Clemens fällt vor Freude die Kinnlade runter.

Auch der Verkauf des Lesekastens läuft wie geschmiert. Esther Ollick (43) lässt satte 80 Euro springen, was dem doppelten Maximal-Schätzpreis des Experten entspricht. Clemens ist begeistert: "Dann kann ich jetzt für was anderes sparen!"

"Bares für Rares" läuft immer montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder vorab in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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