Fassungslosigkeit bei "Bares für Rares": Leipziger Sensation vom Schrott haut alle vom Hocker

Köln - Diese Geschichte haut nicht nur Moderator Horst Lichter (64), sondern auch den "Bares für Rares"-Experten aus den Socken. Denn der Verkäufer fand einst ein Bild "im Schrott", dabei handelt es sich um ein Meisterwerk.

Manfred Heise und sein Enkel Nick Körberich wollen bei "Bares für Rares" ein Gemälde verkaufen, welches der Großvater "im Schrott" gefunden hat.
Manfred Heise und sein Enkel Nick Körberich wollen bei "Bares für Rares" ein Gemälde verkaufen, welches der Großvater "im Schrott" gefunden hat.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Begleitet von seinem Enkel Nick Köberich macht sich Manfred Heise auf den Weg in die ZDF-Trödelshow.

"Das habe ich vor 25 Jahren bei einer Insolvenzauktion bekommen", verrät der Hesse über das Gemälde, welches er zu Geld machen will.

"In diesem Schrott war das Bild dabei", führt der Verkäufer weiter aus und erklärt, dass es Jahrelang im Keller gelegen habe.

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"Ich bin begeistert von diesem Aufmarsch, der hier dargestellt ist", macht Experte Albert Maier (77) klar.

Abgebildet seien mehrere russische Soldaten, die auf einem Platz aufmarschiert sind. Problematisch sei jedoch, dass das Gemälde keine Signatur und keine Jahreszahl trage, weshalb die Zuordnung schwerfalle.

Allerdings sorgt eine kleine Mühle im Hintergrund dafür, dass der Sachverständige das Rätsel lösen kann. "Das ist die Quandtsche Mühle", weiß der 77-Jährige.

Das Bild zeigt die Quandtsche Mühle in Leipzig, wo Napoleon bei der Völkerschlacht von Leipzig sein Quartier bezogen hat.
Das Bild zeigt die Quandtsche Mühle in Leipzig, wo Napoleon bei der Völkerschlacht von Leipzig sein Quartier bezogen hat.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares
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"Bares für Rares"-Experte mit Wunschpreis nicht einverstanden

Händler Fabian Kahl (34) ist fest entschlossen, das Kunstwerk zu ersteigern.
Händler Fabian Kahl (34) ist fest entschlossen, das Kunstwerk zu ersteigern.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Es sei der Ort, in dem Napoleon bei der Völkerschlacht von Leipzig sein Quartier bezogen habe, weshalb es sich also um eine Darstellung des Kriegsgeschehens handele.

"Das Bild ist fantastisch. Es spricht für sich", schwärmt der begeisterte Experte.

Mit dem Wunschpreis des Rentners zeigt sich der Kunst- und Antiquitätenhändler allerdings nicht einverstanden. Denn der Hesse möchte lediglich 80 Euro für das beeindruckende Bild haben. "Hot oder Schrott", so Manfred Heise.

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"Militariasammler haben sehr starkes Interesse an so einem Bild", gibt Maier allerdings zu bedenken und geht deshalb von einem Schätzpreis von 1500 bis 2000 Euro aus.

Mit dem gebürtigen Thüringer Fabian Kahl (34) findet sich im Händlerraum auch schnell ein Interessent. Allerdings bekommt er starke Konkurrenz von Steve Mandel (72) und Julian Schmitz-Avila (39).

Bei 1800 Euro angekommen macht der 34-Jährige eine kleine Kampfansage an seine Kollegen. "Ich kann doch kein Leipziger Bild ziehen lassen", gibt er preis. Aber Schmitz-Avila hält dagegen und bietet satte 2000 Euro. Die Rechnung hat er aber nicht mit Kahl gemacht, der nochmals 50 Euro drauflegt. "Dann soll es nach Leipzig", so der Verkäufer, der den Deal mit Fabian Kahl abschließt.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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