Motz-Anfall bei "Bares für Rares": Lichter kassiert Stromschlag und geht Experten an

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Köln - Horst Lichter (64) hat in seinen 13 Jahren als "Bares für Rares"-Moderator schon viel erlebt. Ein Stromschlag ist aber auch für ihn neu. Verantwortlich für den Zwischenfall ist sein Experte.

Horst Lichter (64, r.) hat von seinem Experten Detlef Kümmel (58) im Rahmen der Objekt-Vorführung einen Stromschlag verpasst bekommen.
Horst Lichter (64, r.) hat von seinem Experten Detlef Kümmel (58) im Rahmen der Objekt-Vorführung einen Stromschlag verpasst bekommen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Ingrid und ihr Sohn Lars wollen in der beliebten ZDF-Trödelshow ein historisches Massagegerät verkaufen, dessen Wirkung buchstäblich unter die Haut geht. Um zu demonstrieren, wie das Ganze funktioniert, greift Experte Detlef Kümmel (58) mal eben auf Lichter als Versuchskaninchen zurück.

"Bist du wahnsinnig? Du kannst mich doch nicht einfach unter Strom setzen?", zeigt sich der ehemalige TV-Koch nach dem unangekündigten Übergriff entrüstet. Es habe "ein bisschen gezwiebelt". Kümmel versucht die Situation mit einem Scherz zu überspielen.

Er sagt: "Ich habe aber nichts leuchten sehen" - und zeigt dabei mit dem Finger auf den passionierten Schnauzbart-Träger. Sein Plan geht auf: Die kurzfristige Spannung löst sich, denn jetzt muss auch Lichter laut auflachen.

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Das medizinische Pflegeutensil zur Ganzkörpermassage hört auf den Namen "Elektroller" und befindet sich in einem tadellosen Zustand. Die Stromstöße erzeugt ein Dynamo. Auch die Originalverpackung samt Anleitung ist noch da.

Der "Elektroller" ist ein Ganzkörpermassagegerät aus den 1930er-Jahren. Hergestellt wurde es in Dresden.
Der "Elektroller" ist ein Ganzkörpermassagegerät aus den 1930er-Jahren. Hergestellt wurde es in Dresden.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares
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"Elektroller" weckt bei "Bares für Rares"-Händler böse Erinnerungen

Für 100 Euro überlassen Verkäuferin Ingrid und ihr Sohn Lars das Haushaltsutensil am Ende "Bares für Rares"-Händler Julian Schmitz-Avila (39, nicht im Bild).
Für 100 Euro überlassen Verkäuferin Ingrid und ihr Sohn Lars das Haushaltsutensil am Ende "Bares für Rares"-Händler Julian Schmitz-Avila (39, nicht im Bild).  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Wie Kümmel erläutert, stammt das Gerät aus den frühen 1930er-Jahren. Hergestellt wurde es von der Firma Jos. Gesmacher & Co. aus Dresden. Der Wunschpreis von Verkäuferin Ingrid und ihrem Sohn liegt bei 200 Euro.

Dem Sachverständigen entgleiten angesichts dieser Vorstellung etwas die Gesichtszüge. Er hält maximal 50 bis 70 Euro für realistisch. Ein herber Dämpfer für das Mutter-Sohn-Gespann aus Neuss. Dennoch entscheiden sie sich für einen Verkauf.

In der Hoffnung, dass der "Elektroller" eventuell eine stimulierende Wirkung auf die Kaufkraft der Händler entfalten könne, geht es für Ingrid und Lars anschließend weiter in den Verhandlungsraum.

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Walter "Waldi" Lehnertz (59) hat bereits Erfahrung mit dem Höllengerät. "Das hat richtig Mucke! Ich hätte es fast durch die Bude geworfen", lässt er seine Kollegen wissen. Julian Schmitz-Avila (39) ist's egal. Er kauft den Stromschlag-Roller für 100 Euro.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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