Novum bei "Bares für Rares": Experte hat Probleme und muss Hilfe holen

Köln - Das hat man bei "Bares für Rares" auch noch nie gesehen: Ein Erbstück stellt Experte Detlev Kümmel (57) vor große Probleme, weshalb er den Rat einer Kollegin benötigt.

Ingrid Klinger (78) aus Köln kommt mit einem besonderen Erbstück zu "Bares für Rares".  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Mit einem alten Silbertablett in der Hand kommt Ingrid Klinger (78) aus Köln in die heiligen Trödelhallen des Pulheimer Walzwerks. Die Rentnerin habe die Silberware einst von ihrem Vater vererbt bekommen.

"Etwas stört mich an dem Tablett", gesteht Moderator Horst Lichter (64) beim Anblick des Servierbretts. Der Grund: Es ist eine Münze eingearbeitet.

"Da ist ja das ganze Tablett hinüber", findet der frühere TV-Koch.

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Dann nimmt sich der Sachverständige dem Objekt an, doch er hat ein Problem. "Ich kann keinen Goldtest bei der Münze machen", erklärt der Experte, denn er müsse dafür die Münze aus dem Tablett entfernen, doch das würde beides zerstören.

Daher sorgt der 57-jährige Kümmel für ein Novum. Er will eine zweite Expertenmeinung hören, weshalb er Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) mit ins Boot holt.

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Das Silbertablett wurde in den 1950er-Jahren von der Firma Wilkens in Bremen hergestellt.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares": Susanne Steiger macht kurzen Prozess

"Doppelt gemoppelt hält besser": Experte Detlev Kümmel (57) holt sich den Rat seiner Kollegin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60).  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Das Münzbild ist sehr exakt. So kann man das nur prägen mit einem Münzwerkzeug, also mit gehärtetem Stahl. Es handelt sich also um eine echte Münze", stellt die Sachverständige fest, als sie die Münze mit der Lupe untersucht.

Damit bestätigt Rezepa-Zabel die Meinung von Detlev Kümmel, der die Münze ebenfalls für echt hält. "Es ist somit eine echte Zehn-Korona-Münze aus Ungarn."

Hergestellt worden sei das Tablett mit der eingearbeiteten Münze in den 1950er-Jahren von der Firma Wilkens in Bremen.

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"Ich hätte gerne 800 bis 900 Euro dafür", erklärt die Kölnerin, als sie nach dem Wunschpreis gefragt wird.

Der Sachverständige legt sogar noch etwas drauf und schätzt die Rarität auf 850 bis 950 Euro.

Im Händlerraum kommt die Silberware gut an. Das erste Gebot gibt Fabian Kahl (34) ab. Der gebürtige Thüringer ist bereit, 500 Euro zu bezahlen. Doch der 34-Jährige hat wohl nicht mit Susanne Steiger (43) gerechnet. "Ich biete 1100 Euro", so die Juwelierin, die damit kurzen Prozess macht und sich den Deal sichert.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

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