"Bares für Rares"-Hammer: Gieriger Rentner pfeift auf Rekordsumme und macht die Biege!

Köln - Derart hohe Summen wurden in der Historie von "Bares für Rares" bislang nur äußerst selten ausgeschlagen. Ein Rentner schießt in der ZDF-Trödelshow am Ende satte 22.000 Euro in den Wind und bricht die Verhandlungen ab! Was ist schiefgelaufen?

Günther Hoffmann (68, l.) aus dem Saarland lässt bei "Bares für Rares" eines der teuersten Angebote aller Zeiten platzen.
Günther Hoffmann (68, l.) aus dem Saarland lässt bei "Bares für Rares" eines der teuersten Angebote aller Zeiten platzen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Günther Hoffmann aus dem Saarland entert das TV-Studio im Pulheimer Walzwerk bei Köln mit zwei äußerst edel anmutenden Gegenständen. Es handelt sich dabei um eine Clutch (Handtasche) und ein Zigaretten-Etui in ähnlicher Optik.

Im Gespräch mit Moderator Horst Lichter (62) verrät der 68-Jährige: "Das war schon im Besitz meiner Frau, die bekam das Ende der 70er- oder Anfang der 80er-Jahre geschenkt." Viel mehr weiß der Anlagentechniker nicht über seine Mitbringsel.

Da kommt Wendela Horz (54) ins Spiel. Die Expertin ist ganz aus dem Häuschen und kann ihre Begeisterung nur schwer verbergen. "Diese beiden Objekte bereiten mir großes Vergnügen", stellt sie klar und betont: "Das ist absolute Handwerkskunst!"

Bares für Rares: Wendung bei "Bares für Rares": Händlerzoff und Verkaufsabbruch in letzter Sekunde
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Bei näherer Betrachtung stellt sie fest, dass die kleine Handtasche und das Etui in Italien bei einem bestimmten Hersteller gefertigt worden waren. Beide Gegenstände bestehen aus geflochtenem 750er-Gold. Der Zustand sei einwandfrei.

Hoffmann wünscht sich 22.000 Euro für sein edles Hab und Gut. Eine stolze Summe, aber auch realistisch? Laut Horz liege allein der reine Materialwert bereits bei 19.000 Euro. Den Schätzwert taxiert sie deshalb sogar etwas höher auf sage und schreibe 25.000 Euro!

Verkäufer fordert plötzlich 24.000 Euro und blitzt damit bei den Händlern ab

Unter 24.000 Euro will der Anlagenmechaniker seine zwei Goldstücke aus Italien plötzlich doch nicht mehr verkaufen.
Unter 24.000 Euro will der Anlagenmechaniker seine zwei Goldstücke aus Italien plötzlich doch nicht mehr verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Mit der Aussicht auf einen der teuersten Verkäufe in der Geschichte der Sendung geht es für den Saarländer anschließend weiter in den Händlerraum. Dort wartet allerdings der erste Dämpfer, gleich drei Händler steigen sofort aus.

Julian Schmitz-Avila (37) ist immerhin bereit, 17.000 Euro für Clutch und Etui auf den Tisch zu legen. Natürlich viel zu wenig. Glücklicherweise erhöht seine Kollegin Susanne Steiger (41) schnell auf 19.000 Euro. Der Materialpreis wäre somit schon mal erreicht.

Kurz darauf bessert die Juwelierin aus Aachen ihr Angebot um weitere 3000 Euro auf. Doch die Expertise hat offenbar die Geldgier in Günther Hoffmann geweckt. "Für 22.000 Euro möchte ich die beiden Teile nicht verkaufen", stellt der Gast klar.

Bares für Rares: "Bares für Rares"-Händler irritiert: Verkäufer pfeift auf Top-Angebot und stürmt raus!
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Der Anlagenmechaniker fordert plötzlich mindestens 24.000 Euro für seine zwei Goldstücke. Da niemand bereits ist, diese Summe zu bezahlen, bricht der Rentner die Verhandlungen ab, was für kollektives Kopfschütteln unter den Händlern sorgt.

Statt eines der teuersten Verkäufe aller Zeiten steht am Ende tatsächlich bloß ein geplatzter Deal zu Buche und Hoffmann tritt mit seiner italienischen Luxusware unverrichteter Dinger wieder die Heimreise an. Wow!

"Bares für Rares" läuft immer montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder vorab in der Mediathek.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/ZDF/Bares für Rares (2)

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