Wortgefecht bei "Bares für Rares": Genervter ZDF-Experte geht auf Horst Lichter los

Köln - Giftiges Wortgefecht bei "Bares für Rares": Weil Gastgeber Horst Lichter (63) ihn mit seiner Ungeduld nervt, verliert Experte Sven Deutschmanek (49) in der ZDF-Sendung plötzlich die Fassung.

Verkäufer Hans (2.v.r.) und Schwiegersohn Mathias (r.) haben einen Dachboden-Fund mit zu "Bares für Rares" gebracht.
Verkäufer Hans (2.v.r.) und Schwiegersohn Mathias (r.) haben einen Dachboden-Fund mit zu "Bares für Rares" gebracht.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Verkäufer Hans und Schwiegersohn Mathias haben einen Peilkompass mit in das Pulheimer Walzwerk gebracht. "Wo hast du den her?", erkundigt sich der Moderator. Sein Gast erklärt, dass er das gute Stück vor 45 Jahren in einer Truhe auf dem Dachboden seines neu gekauften Hauses gefunden habe.

Lichter bemerkt, dass die Nadel stillsteht. Sofort wendet er sich an Deutschmanek: "Aber der tut das nicht machen, ne?" Leicht genervt kontert der Experte hier bereits: "Doch, der tut es machen. Das zeige ich jetzt gleich einmal."

Als er dann mit seiner Begutachtung beginnen will, fällt ihm Lichter ins Wort: "Aber der Zeiger bewegt sich doch gar nicht." Deutschmanek ist genervt: "Moment!", zischt er den Moderator an. Der schreckt überrascht zurück: "Schrei mich nicht an!"

Bares für Rares: Ärger im Verkaufsraum: "Bares für Rares"-Händler geht Kollegen an
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Doch der Geduldsfaden des Sachverständigen ist längst gerissen. "Ich habe doch gesagt, das zeige ich gleich!", erinnert er sein Gegenüber mit harschem Ton. "Und schon ist er wieder beleidigt", murmelt Lichter in seinen Bart. "Was preschst du denn so vor?", legt Deutschmanek daraufhin weiter nach.

Lichter gibt sich zunehmend kleinlaut und gesteht: "Jetzt habe ich ein bisschen Angst vor dir." Um das Thema zu beenden, löst der Experte schließlich eine kleine Sperre am Objekt - die Nadel bewegt sich. Alles funktioniert.

Der Peilkompass wurde von der Firma Lewert aus Berlin produziert und ist über 150 Jahre alt.
Der Peilkompass wurde von der Firma Lewert aus Berlin produziert und ist über 150 Jahre alt.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares
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"Bares für Rares"-Händler sehen Probleme für den Weiterverkauf

Am Ende werden Wunschpreis und Expertise deutlich verfehlt: Jan Cizek (50) zahlt nur 350 Euro für das antike Messinstrument.
Am Ende werden Wunschpreis und Expertise deutlich verfehlt: Jan Cizek (50) zahlt nur 350 Euro für das antike Messinstrument.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Der Kompass der Firma Lewert aus Berlin stammt aus der Zeit zwischen 1860 und 1870. Hans wünscht sich 800 Euro. Deutschmanek muss die Erwartungen jedoch etwas einbremsen: Der 49-Jährige hält lediglich 400 bis 600 Euro für realistisch. Der Verkäufer stimmt dem Verkauf dennoch zu.

Im Verhandlungsraum vermuten die Händler nach der Enthüllung des Objekts zunächst "etwas Nautisches". Hans' Schwiegersohn Mathias bringt Licht ins Dunkel und erklärt den potenziellen Käufern: "Das ist ein Peilkompass."

"Christian, ein bisschen nach links! Nein, zu viel. Nach rechts", peilt Jan Cizek (50) seinen Händlerkollegen Christian Vechtel (51) an, um die Funktionsweise zu testen. Dann erlaubt er sich einen Scherz: "Du bist ja wirklich ein Vollpfosten!"

Bares für Rares: "Bares für Rares"-Fiasko: Verkäufer hat horrenden Wunschpreis, doch er wurde übers Ohr gehauen!
Bares für Rares "Bares für Rares"-Fiasko: Verkäufer hat horrenden Wunschpreis, doch er wurde übers Ohr gehauen!

Wolfgang Pauritsch (53) lacht: "Spaß bringt Ihr Exemplar schon, jetzt wollen wir versuchen, es Ihnen abzukaufen." Doch der Preis steigt nur langsam: Die Händler vermuten große Probleme beim Weiterverkauf. Am Ende erhält Vechtel den Zuschlag: für 350 Euro.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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