ZDF-Star warnt Bevölkerung vor "Bares für Rares"-Betrugsmasche
Düsseldorf - Markus Wildhagen gehört seit vielen Jahren zur festen Händler-Riege bei "Bares für Rares". Jetzt warnt der erfahrene Antiquar vor Kriminellen, die sich im Namen der ZDF-Sendung bereichern wollen.
Auf Instagram macht der 60-Jährige auf einen gemeldeten Betrugsversuch aufmerksam. Die Masche: Unbekannte nehmen telefonisch Kontakt zu Privatpersonen auf und geben sich als Mitarbeiter von "Bares für Rares" aus.
Ziel der Methode sei es offenbar, wie Wildhagen in seinem ausführlichen Hinweis weiter schreibt, unter dem Deckmantel der beliebten Trödelshow an Informationen über mögliche Wertgegenstände zu kommen.
"In dem geschilderten Fall wurde eine Privatperson von einer verdächtigen Telefonnummer angerufen und nach Gegenständen für die Sendung gefragt. Der Verdacht liegt nahe, dass hierbei versucht wird, das Vertrauen unserer Marke auszunutzen", stellt der Händler klar.
Bekannte TV-Marken genießen bei vielen Menschen großes Vertrauen. Das Format mit Moderator Horst Lichter (64) erreicht seit 2013 regelmäßig absolute Traumquoten im ZDF-Nachmittagsprogramm des ZDF. Genau das wollen sich die Betrüger zunutze machen.
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"Bares für Rares"-Händler erklärt, wie sich Opfer schützen können
Wildhagen erklärt in dem Beitrag, wie sich mögliche Opfer schützen können. Er betont: "'Bares für Rares' ruft Interessentinnen und Interessenten niemals unaufgefordert an. Unsere Experten und Händler kommen niemals unangekündigt an Haustüren."
Der Weg zu einer Teilnahme an der ZDF-Trödelshow führe zudem "ausschließlich über eine offizielle Bewerbung".
Und: "Wer sich fälschlicherweise als Vertreter von 'Bares für Rares' ausgibt, handelt rechtswidrig", so der gebürtige Düsseldorfer.
In dringenden Verdachtsfällen empfiehlt der Besitzer eines Antiquitätengeschäfts in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt außerdem, gegebenenfalls die Polizei zu informieren.
Seit 1993 betreibt Wildhagen seinen Laden mit Requisitenverleih und gilt europaweit als größter Anbieter. Der auf 1300 Quadratmetern ausgestellte Fundus umfasst etwa 20.000 Stücke. Schwerpunkte liegen auf dem Jugendstil, dem Art déco sowie auf den 1950er- und 1970er-Jahren.
Titelfoto: David Young/dpa

