"Er ist für mich ein Phantom": Samira packt im Dschungel über Kindheit ohne Vater aus

Regensburg/Australien - Am Lagerfeuer im Dschungelcamp können die Gespräche zwischen den Teilnehmern schon mal tiefer gehen. So auch bei Stephen Dürr (51) und Samira Yavuz (32), die ihren Mitcamper an einer bewegenden Familiengeschichte teilhaben ließ.

Zu ihrem Vater habe Samira Yavuz (32) bis heute keinen Kontakt.  © RTL

Die 32-Jährige, die von ihrem Noch-Ehemann Serkan (32) betrogen wurde, musste ohne Vater aufwachsen und fühlte sich dadurch als Kind abgelehnt.

"Er hatte nie Interesse an mir, ganz schlimm. Richtige, schlimme Daddy-Issues", so Samira am Lagerfeuer.

Als junge Frau möchte sie schließlich BAföG beantragen, brauchte dafür aber eine Unterschrift ihres leiblichen Vaters. Doch dieser reagierte nicht auf Samiras Kontaktversuche. Anschließend suchte sie die Adresse selbst heraus und machte sich auf den Weg zu ihm. Doch auch dort traf die Influencerin ihren Vater nicht an.

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Mit 18 Jahren erfuhr die heute 32-Jährige durch Unterlagen des Jugendamts von zwei Halbgeschwistern. Zu ihrer Schwester hat Samira inzwischen engen Kontakt – sie konnte sie über Instagram ausfindig machen. "Wir haben langsam angefangen, eine Beziehung aufzubauen. Sie ist mir ähnlicher als jeder andere Mensch."

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Gegenüber Stephen Dürr (51) konnte sich Samira öffnen.  © RTL

Im Dschungeltelefon zeigte sich die Mutter von zwei Kindern dann emotional: "Eigentlich eine kleine Story für eine Serie." Bis heute änderte sich ihr Verhältnis zu ihrem Vater aber nicht. "Er ist für mich ein Phantom. Ich weiß gar nicht, wie der heute aussieht."

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Samira Yavuz hat ihren Vater noch nie gesehen

Im Dschungeltelefon zeigte sich Samira von ihrer emotionalen Seite.  © RTL

Bereits vor dem Dschungelcamp thematisierte Samira ihre Familiengeschichte im Podcast "Main Character Mode – Realtalk mit Samira". Dort findet sie besonders für ihre alleinerziehende Mutter bewegende Worte. "Sie war Oma, Opa, Mama und Papa – sie war einfach alles", betonte die 32-Jährige.

Wie wichtig ihr der BAföG-Antrag war, wurde auch im Podcast deutlich. So wandte sie sich damals mit einem direkten Brief an ihren Vater: "Ich habe angefangen mit 'Lieber Erzeuger' und geschrieben, dass ich diesen Antrag ausgefüllt zurück brauche. Und wenn ich ihn nicht bekomme – ich weiß ja jetzt, wo er wohnt. Ich komme und hole es."

Doch die erhoffte Antwort blieb aus. Bis heute habe sie "diesen Mann noch nie" in ihrem Leben gesehen.

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