Gold Coast (Australien) - Tag Zwei im Dschungelcamp und noch immer warten alle auf ein Statement von Gil Ofarim (43). Statt klare Worte für sein Verhalten zu finden, redet der Musiker jedoch lieber um den heißen Brei - und erzählt, wie schlimm es ihm nach dem Prozess ergangen ist.
Im Gespräch mit "Bachelor"-Star Umut Tekin (28) verriet der Sänger und Gitarrist, dass sich mit Abschluss des Verfahrens auch für ihn zahlreiche Türen geschlossen hätten.
Zuvor habe er durchaus Erfolg gehabt. Zur Erinnerung: Ofarim hatte seinen Durchbruch in den späten 1990er Jahren mit einer Foto-Love-Story in der Jugendzeitschrift "Bravo" und wurde später mit englischen Popsongs zum Teenie-Star. "Es lief irre gut! Viel Fanpost kam an, Mädels kreischten, der Flughafen Bangkok wurde sogar geschlossen, als ich da ankam, weil so viele Leute draußen standen", schwärmte der Musiker.
"Nach der Einstellung des Verfahrens ging es mir sehr, sehr miserabel. Es gab Momente, wo ich mich fragte, wozu das alles noch", gestand der Sänger nun.
Ofarim fiel in ein tiefes Loch. Um Rechnungen zu bezahlen, habe er einige seiner Instrumente verkaufen müssen. Er nahm mehrere Kilo zu und verfiel dem Alkohol. "Ich hab gesoffen wie ein Loch", sagte er gegenüber Umut Tekin. Er habe nach Wegen gesucht, seine Gefühle zu unterdrücken. "In meinem Fall war das einfach der Alkohol."
Gil Ofarim: "Hab damals meinen Kindern gesagt, Papa kommt gleich wieder"
Seine jetzige Frau habe ihn schließlich in eine Klinik gebracht, in der er acht Monate lang blieb und behandelt wurde. "Meine Familie ist der Grund, weshalb ich jetzt noch hier sitze und atme."
Nach dem Camp wolle er zu seiner Frau und seinen Kindern zurückkehren, so Ofarim. Seit einem Jahr würden seine Kids inzwischen bei seiner Ex-Frau leben. Er selbst habe umziehen müssen, um Kosten zu sparen. "Ich hab damals meinen Kindern gesagt, Papa kommt gleich wieder. Und ich halte mein Versprechen."
Reality-Star Umut Tekin forderte schließlich, dass Gil Reue zeigen solle.
"Wenn er dann wirklich nach München geht und für seine Kinder da ist, dann Hut hab. Denn ich hab gelernt, reden kann man viel. Taten müssen bewiesen werden."