25 Jahre Pongoland! Was das Leipziger Affengehege so besonders macht

Leipzig - Am Freitagabend können sich MDR-Zuschauer pünktlich  zum 25. Jubiläum des Pongolands auf eine Spezialsendung "Elefant, Tiger & Co." freuen. Sie läuft gleich im Anschluss an die reguläre Folge. 

Vor 25 Jahren öffnete das Pongoland seine Pforten.  © MDR/Zoo Leipzig

Die anderthalb Stunden lange Episode befasst sich mit der Vergangenheit und Gegenwart der weltweit einzigartigen Zoo-Anlage, auf der alle vier Menschenaffenarten unter einem Dach leben.

Seit der Eröffnung im Jahr 2001 können die Besucher des Leipziger Zoos im drei Hektar großen Pongoland Gorillas, Bonobos, Schimpansen sowie Orang-Utans bestaunen.

Im Beitrag wird deutlich, dass der Alltag in der Affenanlage für die Zoo-Pflegekräfte mehr ist als nur ein Job. "Wenn man einmal mit den Tieren arbeitet, merkt man auch, dass jedes Tier einen individuellen Charakter hat", erklärt Pflegerin Katharina. "Dann bilden sich auch Freundschaften zwischen den Pflegern und dem Tier. Das ist was ganz Besonderes."

37 Grad - ZDF Doku Nach dem Sport Herzstillstand: Magdeburger Familie berichtet von Koma-Erfahrung

Bereichsleiter Daniel Geissler beschreibt das Pongoland als "Sehnsuchtsort", aber gleichzeitig auch als große Verantwortung für alle Beteiligten. Immerhin geht es hier um Dutzende Lebewesen, die dem Mensch wohl ähnlicher sind, als vielen bewusst ist. "Unsere Affen hier im Haus würde ich schon als meine Freunde bezeichnen", hebt auch er die intensive Bindung positiv hervor.

Anzeige
Das Gelände gehört zu den beliebtesten Arealen im Leipziger Zoo.  © Ralf Seegers
Hier leben alle vier Menschenaffenarten. Das findet man nur im Leipziger Tierpark.  © Ralf Seegers

25 Jahre Pongoland: MDR widmet Jubiläum eigene Sendung

Das Personal kümmert sich tagtäglich aufopferungsvoll um die Affen.  © MDR/Frauendorf

Zoodirektor Jörg Junhold (62) wagt in dem Beitrag einen Gang über das Gelände und kommt dabei - egal, wie oft er es bereits gesehen hat - nicht aus dem Staunen raus: "Ich bin immer noch beeindruckt, wie schön Pongoland ist."

Im Laufe der Jahre seien insgesamt 45 Affen-Jungtiere im Zoo geboren worden. "Das ist schon eine beachtliche Zahl", kann der 62-Jährige seinen Stolz nicht verbergen.

Dennoch gibt es natürlich durchaus Verbesserungsbedarf - so will Junhold mit seinem Team perspektivisch für eine freiwilligere und flexiblere Gruppenbildung unter den Affen sorgen, außerdem soll es in Zukunft mehr Rückzugsräume für die Tiere geben. Auch sei es denkbar, verschiedene - zueinander passende - Tierarten in einem Pongoland-Gehege zusammenzuführen.

In aller Freundschaft Annett Renneberg über Missbrauch an Filmset: "Tief sitzendes Trauma"

"Ich denke, da kann man noch was machen", erklärt Junhold ebenso motiviert wie seine Mitarbeitenden. "Ich wäre ein schlechter Zoodirektor, wenn ich sagen würde, es gibt nicht immer noch mehr zu tun."

Zoodirektor Jörg Junhold (62) ist stolz auf das weltweit einzigartige Pongoland.  © Jan Woitas/dpa

Die komplette Spezialfolge "Pongoland - Ein Haus für Menschenaffen" könnt Ihr ab sofort im Stream in der ARD-Mediathek sehen. Außerdem wird sie am Freitagabend um 20.15 Uhr im MDR ausgestrahlt.

Mehr zum Thema Elefant, Tiger & Co.: