Zuckersüße Szenen: Junger Elefant im Leipziger Zoo darf mit den großen Bullen spielen

Leipzig - Mit knapp vier Jahren wird der kleine Elefantenbulle Akito immer erwachsener und löst sich damit auch langsam von seiner Mama Pantha und den anderen Elefantenkindern, die im Leipziger Zoo umher tapsen. In der neuen Folge "Elefant, Tiger & Co" wagen die Tierpfleger deswegen ein Experiment.

Vor allem Akito (l.) und Edgar (m.) verstehen sich prächtig.  © Facebook/Zoo Leipzig

Akito war noch nie mit den anderen zwei Elefantenbullen Voi Nam und Edgar zu dritt auf einer Anlage. Das soll sich ändern.

"Auf der einen Seite müssen wir darauf achten, dass es für Akito nicht zu viel wird, aber wir müssen auch schauen, ob bei seiner Mutter Pantha alles gut ist, weil sie hat natürlich nochmal andere Ängste um ihn", erklärt Tierpfleger Tristan Kluge im Vorfeld.

Die Experten haben alles durchdacht. Auf der Anlage wird genug Futter verteilt und Akito bekommt eine Fluchtmöglichkeit. Das Tor zwischen dem Männerauslauf und dem der Frauen wird nur so weit geöffnet, dass das Elefantenkind hindurch kann, die Erwachsenen aber nicht. Pantha kann ihr Kind so auch beobachten.

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Der schlaue Vierjährige versteht das sofort und saust zu den anderen Bullen herüber. Die Bullen kennen sich, so Kluge: "Die sind ja trotzdem immer in Kontakt. Es ist ja nicht so, als hätten die sich ein halbes Jahr nicht gesehen. Der Sichtkontakt ist immer gegeben". Nur zusammen auf einer Anlage waren sie halt noch nie.

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Plötzlich wird der kleine Elefant nervös

Akito wurde 2022 im Leipziger Zoo geboren. (Archivbild)  © Sebastian Willnow/dpa

Aber plötzlich gibt es Aufregung im Elefantentempel. Akito beginnt laut zu tröten und zu prusten und rennt zurück zu seiner Mama Pantha. Was ist passiert?

Außerhalb des Geheges wurde ein Container beladen. Das macht Lärm und hat das Elefantenkind verschreckt - aber nicht lange.

Kurz danach kehrt er zurück und ist wieder bester Laune. "Für Akito ist es unglaublich gut, dass wir die beiden großen Bullen haben. Es ist viel interessanter für ihn, bei den Jungs unterwegs zu sein. Er braucht eine andere Auslastung", sagt der Tierpfleger Tristan Kluge.

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Vor allem mit dem zehnjährigen Edgar harmoniert Akito gut. Beide sind sehr verspielt und lasten sich gegenseitig aus. Der ältere Voi Nam ist eher etwas ruhiger, dafür ist er ein guter Lehrer für den Jungbullen, der gleichzeitig auch sein Sohn ist. "So soll es sein", stellen Kluge und sein Team am Ende abschließend fest.

Die neue Folge "Elefant, Tiger & Co" mit dem Titel "Langsam loslassen" und weiteren spannenden Tiergeschichten, unter anderem über das Koala-Baby, könnt Ihr in der ARD Mediathek streamen.

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