GNTM-Tony kehrt Deutschland den Rücken: Darum packt er seine Siebensachen
Berlin - Tschüss Berlin, hej Stockholm! "Germany’s Next Topmodel"-Kandidat Tony Eberhardt (31) hat die Nase voll der pulsierenden Spreemetropole und zieht in die schwedische Hauptstadt.
In einem Instagram-Video verkündete der gebürtige Neubrandenburger seinen Entschluss und beschrieb seine bisherige Wahlheimat als belastend.
"Berlin gibt dir das Gefühl, dass hier alles möglich ist. Du kannst hier jemand Neues werden, neu anfangen", erklärte der 1,88 Meter große Sonnyboy seine damalige Motivation, 2011 in die Bundeshauptstadt zu ziehen.
Gleichzeitig habe sich sein Blick auf die Metropole verändert: "Aber je länger man hier lebt, desto mehr lernt man auch die Schattenseiten der Stadt kennen. Berlin kann einen sich auch verlieren lassen. Nicht, weil die Stadt schlecht ist, sondern weil hier so viel gleichzeitig passiert."
Weiter führte der 31-Jährige aus: "Zu viele Reize, zu viele Menschen, zu viel Energie." Eine Sache setze ihm dabei besonders zu: "Das Schwerste an Berlin ist die Anonymität. Man hat zwar Kontakte, aber man fühlt sich trotzdem irgendwie allein, weil jeder mit sich selbst beschäftigt ist", beschrieb er seine Sicht der Dinge.
"Germany’s Next Topmodel"-Kandidat Tony Eberhardt nicht komplett von Entschluss überzeugt
Als neuen Lebensmittelpunkt nannte der gebürtige Neubrandenburger Stockholm. Die schwedische Hauptstadt sei für ihn "genau das Gegenteil von Berlin – mehr Ruhe, mehr Klarheit, mehr Balance, mehr Natur".
Für ihn lägen die Vorteile klar auf der Hand: "Die Stadt will nicht immer etwas von dir." Stockholm gebe ihm "mehr Tiefe, mehr Substanz, mehr Nähe", beschied das seit der Geburt gehörlose Model der schwedischen Fastmillionenstadt.
Wegen seiner Behinderung sei schon während seiner Schulzeit in Mecklenburg-Vorpommern gemobbt worden
Zugleich relativierte er seine Entscheidung: "Vielleicht ist Stockholm am Ende gar nicht die Antwort, aber es fühlt sich zumindest wie die richtige Entscheidung an."
Titelfoto: ProSieben/Daniel Graf

