Ehemalige GZSZ-Schauspielerin bekommt eigene Serie: "War große Herausforderung"
Berlin - Nach Gastrollen in Erfolgsserien wie "Der Bergdoktor" und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" hat Laura Lippmann (36) in der SAT.1-Daily "Frieda - Mit Feuer und Flamme" den Sprung zur Hauptdarstellerin geschafft. Nun spricht sie offen über ihren Karriereweg und ihre ostdeutschen Wurzeln.
"Es ist aufregend zu wissen, dass ich jetzt mit meiner ersten großen Hauptrolle über längere Zeit im Fernsehen bin", erklärt die 36-Jährige gegenüber teleschau.
Viele Zuschauer dürften Laura noch aus "GZSZ" kennen. Bis Ende 2023 spielte sie Nicole Berger, die Ehefrau von Michi (Lars Pape, 55). Nun ist sie in der SAT.1-Daily "Frieda - Mit Feuer und Flamme" (ab 1. Juni tägliche Doppelfolgen) als Intensivkrankenschwester zu sehen, die mit ihrer Tochter in ihre alte Heimat in der Sächsischen Schweiz zurückkehrt.
Ihre erste Hauptrolle zu spielen sei eine große Herausforderung gewesen. Dennoch hoffe sie, dass "die Zuschauenden eine Verbindung zu meiner Figur und der Serie finden werden".
Doch wie Laura jetzt verrät, war sie sich lange nicht sicher, ob sie überhaupt Schauspielerin werden möchte. "Zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob ich nicht doch einen Job machen sollte, in dem ich mehr verdiene und bei dem der Weg nicht ganz so hart und steinig ist", so die 36-Jährige.
Dennoch nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und ist an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig fürs Schauspielstudium gegangen. Anschließend ergatterte sie ihre erste Rolle neben Simone Thomalla (61) im Leipziger Tatort. "Es war aufregend. Ich stand das erste Mal überhaupt vor der Kamera und dann auch noch mit so erfahrenen Kolleginnen und Kollegen", erinnert sie sich zurück.
Drehort hat für Laura Lippmann eine persönliche Bedeutung
Im Gegensatz zu vielen anderen Vorabendserien ist "Frieda" nicht in einer Großstadt angesiedelt, sondern vor der Kulisse des Elbsandsteingebirges in Ostdeutschland.
"Ich finde, es sollten noch mehr Serien und Filme im Osten spielen. Das Elbsandsteingebirge ist einfach etwas ganz Besonderes und wird oft unterschätzt", betont die Schauspielerin.
In ihrer Kindheit sei sie dort oft mit ihrer Familie im Urlaub gewesen, und auch heute geht sie dort gerne wandern.
Mit ihrer Serienfigur Frieda bringt Laura nicht nur ihre Ostdeutsche Heimat in Verbindung, sondern auch das Gefühl, immer in Bewegung zu sein. "Ich muss auch immer etwas machen. Ein Ehrenamt übe ich allerdings nicht aus, finde es aber natürlich sehr wichtig. Ich glaube, wir sehen oft gar nicht, wie viel Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, in unserer Gesellschaft stemmen", macht die 36-Jährige deutlich.
Titelfoto: Jens Kalaene/dpa

