Köln - Jetzt platzt "Let's Dance"-Chefjuror Joachim Llambi (61) so richtig der Kragen: Auf Instagram ledert der 61-Jährige knallhart gegen die Zuschauerinnen und Zuschauer der RTL-Show ab. Grund dafür ist der Rauswurf von Nadja Benaissa (44) in der achten Liveshow am Freitagabend.
"Was für eine Show. Große Leistungen, starke Überraschungen, mutige Choreografien und dann dieses Ende. Für mich ein Schlag ins Gesicht für Leistung und Fairness", beginnt der Duisburger seine Wutrede in den sozialen Medien.
Er wolle daher Klartext reden, kündigt der 61-Jährige an - und wird dann tatsächlich deutlich: "Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov (38) raus? Unfassbar. Für viele Zuschauer nicht nachvollziehbar. Für mich auch nicht."
Tatsächlich hatte das No-Angels-Mitglied auf dem prominenten Tanzparkett eine blitzsaubere Leistung abgeliefert. Für ihre erste Performance sahnte sie von der Jury bereits satte 26 Punkte ab, für ihren zweiten Tanz gar die Höchstwertung von 30 Zählern. Im Juryranking schaffte es die 44-Jährige damit auf den zweiten Platz.
Am Ende schied Benaissa trotzdem aus der Show aus, weil zu wenige Zuschauerinnen und Zuschauer für sie abstimmten.
Joachim Llambi hätte Tokio-Hotel-Drummer Gustav Schäfer aus "Let's Dance" geworfen: "Tänzerisch der Schwächste"
Für Llambi ein Unding. Und der Punktrichter hat auch eine Ahnung, wie es dazu kommen konnte. Schuld sei laut ihm "das übliche Theater in Social Media", wo jeder "beschimpft, beleidigt und angegriffen" werde. So werde bei Instagram und Co. etwa immer wieder behauptet, die Jury habe ihre Lieblinge - zu denen offenbar auch Nadja Benaissa gehören sollte.
Für den 61-Jährigen ist daher klar: "Dieses Ergebnis ist kein Sieg der Gerechtigkeit. Es ist ein Sieg von Trotz, Fanlagern und blinder Stimmungsmache."
Ginge es den Zuschauerinnen und Zuschauern seiner Ansicht nach nämlich wirklich um die tänzerische Darbietung der Kandidatinnen und Kandidaten, hätte es laut Llambi einen anderen Star treffen müssen. "Wer gestern ehrlich auf die Leistung geschaut hat, weiß: Gustav Schäfer (37) ist ein sympathischer Typ, ein Entertainer, ein Gewinn für die Show. Aber tänzerisch war er gestern der Schwächste. Punkt."
Stattdessen hätten die Fans mit ihren Votings schlicht "die Falschen" getroffen. Der Chefjuror resümiert daher trocken: "Wo Leistung nichts mehr zählt, verliert die Show. Germany 0 Points."