Köln - In der ersten regulären Live-Show von "Let's Dance" muss Moderatorin Sonya Kraus (52) die Segel streichen. Eine Entscheidung, die bei Tanzprofi Christian Polanc (47) auf wenig Verständnis stößt.
"Leider ist die Falsche rausgeflogen. Sonya hat zwar keine herausragende Leistung gebracht, aber vom Potenzial hätte ich sie schon noch gut eingeschätzt", erklärt der Ingolstädter gegenüber dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland".
Der 47-Jährige finde diese Entscheidung sehr schade und sie habe ihn auch überrascht. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass Sonya und ihr Tanzpartner Valentin Lusin (39) lediglich die viertschlechteste Bewertung erhalten hätten.
Mit zwölf Zählern erhielten die beiden noch mehr Punkte als Influencerin Vanessa Borck (29), Fitnessinfluencer Willi Whey (31) und Comedian Simon Gosejohann (50).
"Ich hätte aufgrund der technischen Defizite eher Nessi oder Willi hinten gesehen", macht der zweimalige "Let's Dance"-Gewinner klar.
Vor allem der Auftritt der 29-Jährigen sei "zu steif" gewesen, weshalb kein flüssiger Bewegungsablauf entstanden sei, wie Polanc findet.
"Let's Dance": Christian Polanc schwärmt von Bianca Heinicke
Während der 47-Jährige der Performance der Influencerin kritisch gegenüber steht, sei der Jive von Bianca Heinicke (33) sein persönliches Highlight des Abends gewesen.
"Der Jive ist technisch deutlich anspruchsvoller als beispielsweise ein Charleston", erklärt der Profitänzer.
Denn punktemäßig reichte es für "Bibi" nur für den zweiten Platz hinter Ross Antony (51), der mit seinem Charleston zwar den tänzerisch stärksten Auftritt abgeliefert habe, "aber dieser Tanzstil passt auch perfekt zu Ross’ Persönlichkeit, und es war für mich daher weniger überraschend als Bibis Leistung", so Polanc.
Seiner Meinung nach habe die erste Show schon Tendenzen aufgezeigt, aber bei vielen Paaren sehe er noch erhebliches Steigerungspotenzial.
"Manche haben vielleicht auch nicht ihren optimalen Tanz erwischt. Da haben viele noch die Möglichkeit aufzuschließen", glaubt der Ex-"Let's Dance"-Star.