Köln - Ein echter Hammer hinter den Kulissen von "Let's Dance": Berichten zufolge wechselt die Lizenz zurück zur BBC nach England - und damit auch zu König Charles (77), der ein großer Fan der britischen Ausgabe ist.
Seit der ersten Sendung der beliebten RTL-Tanzshow hält die Lizenz Seapoint Productions, die die TV-Show auch produziert. Doch damit ist ab 2028 Schluss. Denn wie "Bild" erfahren haben will, kümmert sich die BBC in Zukunft selbst um die deutsche Ausgabe.
Der englische TV-Sender hält die Rechte für das internationale Originalformat "Strictly Come Dancing". Zudem vertreiben die BBC Studios das Konzept weltweit.
Was aber vor allem für Aufsehen sorgt: König Charles III. ist ein begeisterter Anhänger der beliebten Show - vielleicht wird sich das englische Staatsoberhaupt dann in Zukunft auch dazu hinreißen lassen, die deutsche Ausgabe zu schauen.
Im Übrigen müssen sich die deutschen Fans keine Sorgen machen: Denn trotz des Lizenzwechsels wird sich nach aktuellem Stand nichts an den Protagonisten ändern.
So soll die Jury weiter aus Joachim Llambi (61), Motsi Mabuse (45) und Jorge González (58) bestehen. Und auch die Moderatoren Victoria Swarovski (32) und Daniel Hartwich (47) werden wohl erhalten bleiben. Der Grund: sie alle haben bestehende Verträge mit RTL.
"Let's Dance" feiert im kommenden Jahr sein 20-jähriges Jubiläum
Des einen Freud ist allerdings des anderen Leid. Denn Seapoint Productions hat die deutsche Version in den vergangenen Jahre mit geprägt.
"Wenn man ein internationales Lizenzformat produziert, gehört es zum Geschäft, dass diese Lizenz zurückgeführt werden kann, sobald ein eigener Produzent vor Ort etabliert ist", macht Nina Klink (48) Geschäftsführerin von Seapoint klar.
Umso mehr erfülle es das Unternehmen mit Dankbarkeit und großem Stolz, dass man "Let's Dance" trotzdem über so viele Jahre habe produzieren dürfen.
Doch bevor man den "Staffelstab" überreichen wird, darf man im kommenden Jahr noch das Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen produzieren.