Natascha trifft leibliche Mutter zum ersten Mal: Wie die reagiert, ist so verletzend

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Ostwestfalen/Köln - Bei "Julia Leischik sucht - Bitte melde dich" will Natascha ihre große Halbschwester finden. Ihre Wurzeln zu kennen, ist für die adoptierte 57-Jährige unendlich wichtig. Die erste Begegnung mit ihrer leiblichen Mutter verlief nämlich alles andere als herzlich ...

Natascha (57) wurde von ihrer leiblichen Mutter einfach an der Tür stehen gelassen.
Natascha (57) wurde von ihrer leiblichen Mutter einfach an der Tür stehen gelassen.  © Sat.1

1968 kommt Natascha in Wiesbaden zur Welt und wird direkt nach der Geburt in ein Heim gegeben. Im Alter von 15 Monaten wird sie von einem Ehepaar adoptiert und wächst gemeinsam mit ihrem Adoptivbruder behütet auf.

Doch die damals Zehnjährige merkt schnell, dass sie anders ist. Im Alter von zwölf Jahren erfährt Natascha von ihrer Adoption und findet heraus, dass sie von ihrer leiblichen Mutter nach der Geburt den Namen "Andrea" erhalten hatte. "Das war sehr emotional für mich", erinnert sich die gebürtige Hessin in der Sendung.

Nach dem Tod ihrer Adoptivmutter im Jahr 1987 begegnet Natascha ihrer Erzeugerin das erste Mal. Doch als die Mutter ihre Tochter erkennt, habe es keinen liebevollen Empfang gegeben: "Sie hat zu mir gesagt, sie möchte keinen Kontakt mit mir haben. Dann hat sie sich umgedreht und die Tür zugemacht. Sie hat mich einfach da stehen lassen."

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Erst nach dem Tod ihres Adoptivvaters erfährt die Medizinische Fachangestellte, dass ihre leibliche Mutter noch ein Kind zur Welt gebracht hatte - 1965 in Marburg. Jahrelang schlug die Suche nach Halbschwester Jennifer fehl.

Schwester Jennifer hat seit fast 30 Jahren keinen Kontakt zur leiblichen Mutter

Julia Leischik (55) hat die beiden Schwestern endlich zusammengebracht.
Julia Leischik (55) hat die beiden Schwestern endlich zusammengebracht.  © Sat.1

Deshalb soll nun Julia Leischik (55) helfen. Nach intensiver Recherche des Teams kann Kollege Lukas Stege die heute 61-Jährige bei einem Hundesportverein in Bingen am Rhein ausfindig machen.

In einem Vieraugengespräch enthüllt Jennifer ihre traurige Vergangenheit: Im zarten Alter von 18 Jahren brachte ihre Mutter sie zur Welt, der Vater ließ beide sitzen. Als dreieinhalb Jahre später das zweite Kind auf die Welt kam, wiederholte sich das Drama.

Das Geschehene habe die Mutter psychisch nie richtig verkraftet, erzählt Jennifer. Seit fast 30 Jahren gäbe es keinen Kontakt mehr. Der Abbruch sei von der Mutter ausgegangen.

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Jennifer habe zwar von Natascha gewusst und sie auch versucht zu finden, doch "die Behörden haben nicht mitgespielt".

Wie das erste Zusammentreffen der beiden Schwestern verläuft, seht Ihr am Sonntagabend ab 18.55 Uhr bei SAT.1 oder schon jetzt bei Joyn. Taschentücher bereitlegen!

Titelfoto: Sat.1

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