Reinhold Beckmann steht ohne Zuhause da: "Nichts mehr zu retten"
Hamburg - In der neuesten Ausgabe der "NDR Talk Show" war unter anderem Reinhold Beckmann (69) zu Gast und verkündete, dass er seine Wohnung aufgeben muss.
Bis vor Kurzem war der Moderator, Journalist, Autor und Musiker noch in Indien unterwegs. Der 69-Jährige hat das Land schon öfter bereist und liebt es dort.
Doch noch während seines Aufenthalts in Indien erreichte ihn ein Anruf, der seine Erholung schlagartig beendete. "Ich bekam die Nachricht, dass meine Wohnung abgesoffen ist, sodass da nichts mehr zu retten ist", erklärte der Moderator.
Seine Wohnung ist in einer älteren Fabrik. Der Nachbar über ihn habe einen Boiler installiert, doch der war wohl leider nicht kompatibel. "Der implodierte und hat das ganze Haus unter Wasser gesetzt", sagte der 69-Jährige.
Allerdings war zwei Tage keiner in der Wohnung, sodass den Schaden niemand mitbekam.
"Es regnete durch das ganze Haus und als dann glücklicherweise meine Nachbarin Regina die Post abholen wollte, sah sie die Wasserspiele in dem Haus", berichtete der Autor.
Reinhold Beckmann erklärte: "Ich habe kein Zuhause"
Die Küche sei kaputt und es brauche ungefähr ein Jahr, um das ganze Haus wieder in Ordnung zu bekommen.
Als Barbara Schöneberger daraufhin fragte, wo er denn jetzt überhaupt wohne, antwortete der 69-Jährige knapp mit einem Lachen: "Ich habe kein Zuhause." Bettina Tietjen führte an: "Dafür bist du aber ganz schön gut drauf."
Das hätte einen Grund: "Indien ist noch in mir", so der Journalist. Doch dann schlug er schnell ernstere Töne an: "Du merkst, du verlierst ein Zuhause, das du sehr sehr geliebt hast und du bist jetzt einfach gezwungen, auszuziehen und dir was Neues zu suchen."
Schöneberger wollte wissen, ob denn wenigstens die Rechercheunterlagen gerettet seien, die er schon für sein neues Buch angefertigt hatte. Mit diesen sei zum Glück alles in Ordnung und Beckmann könne weiterschreiben.
Titelfoto: NDR/Uwe Ernst

