Pocher-Rauswurf ohne Wirkung: RTLZWEI schmeißt Promi-Format aus dem Programm
Köln - Auch die Absetzung von Oliver Pocher (48) als Moderator konnte "Dinge gibt's!" nicht retten. Jetzt hat RTLZWEI auf die anhaltende Quoten-Talfahrt reagiert.
Wie das Branchenportal "Quotenmeter" berichtet, wurde die Rateshow mit sofortiger Wirkung aus der Primetime am Donnerstagabend entfernt - und das nach nur zwei Ausgaben der jüngsten Staffel.
Schon am 27. August schauten Fans des Formats - glücklicherweise sind es nicht so viele - in die Röhre. Nach einer Folge von "Genial daneben" mit Hugo Egon Balder lief ab 21.15 Uhr plötzlich das "Glücksrad" mit Sonya Kraus und Guido Cantz.
Bei "Dinge gibt's!" handelt es sich um eine Quizsendung, die zuletzt von Panagiota Petridou präsentiert wurde. Prominente Zweierteams sollten dabei den Wert "außergewöhnlicher, skurriler und teilweise unglaublicher Objekte" erraten.
Stars wie Ross Antony, Anna-Carina Woitschack, Paul Janke oder Gülcan Kamps gaben sich die Ehre und sollten so kreative Fragen beantworten, wie: "Kostet ein gebrauchtes Kaugummi von Britney Spears tatsächlich mehr als ein ägyptischer Adelstitel?"
"Dinge gibt's!": Miese Quoten auch schon im Herbst 2025 mit Oliver Pocher
Ein Problemfall ist "Dinge gibt's" jedoch nicht erst seit gestern, sondern bereits seit Herbst 2025.
Damals führte noch ein gewisser Oliver Pocher durch die Sendung. Doch auch seinerzeit sprachen die Zahlen bereits eine deutliche Sprache.
Eine Woche nach dem Auftakt am 1. September 2025 stieg die Gesamtreichweite zwar auf 0,30 Millionen, in der für RTL marktrelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sank sie jedoch auf indiskutable 0,06 Millionen und 1,6 Prozent.
Die Rückkehr im August 2026 mit Petridou als Moderatorin konnte die Horror-Zahlen sogar noch unterbieten. 0,25 Millionen Zuschauer schalteten ein. Damit lag der Marktanteil nur bei 1,3 Prozent.
In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen blieben die Werte konstant mies. 0,05 Millionen Zuschauer bedeuteten erneut einen Marktanteil von 1,6 Prozent. In der zweiten Folge am 20. August rutschten die Zahlen jedoch weiter in den Keller.
Jetzt gab es die Quittung.
Titelfoto: Bildmontage: Rolf Vennenbernd/dpa, Henning Kaiser/dpa

