"Bares für Rares"-Star Walter Lehnertz: So wurde er zum "80-Euro-Waldi"

Leipzig - Bei "Bares für Rares" gehört er inzwischen zu den Urgesteinen, ist den meisten Fans der Trödelshow als "80-Euro-Waldi" bekannt. Was viele jedoch nicht wissen: Woher Walter Lehnertz (57) den Namen überhaupt hat. Zu Gast im "Riverboat" verriet der Händler die Geschichte.

Walter "Waldi" Lehnertz in seinem Geschäft in der Eifel. Als Händler bei "Bares für Rares" macht sich der 57-Jährige seit 2013 einen Namen als "80-Euro-Waldi".
Walter "Waldi" Lehnertz in seinem Geschäft in der Eifel. Als Händler bei "Bares für Rares" macht sich der 57-Jährige seit 2013 einen Namen als "80-Euro-Waldi".  © Oliver Berg/dpa

Der Spitzname sei zufällig entstanden, erinnerte sich Waldi im Gespräch mit Wolfgang Lippert (72). "Bei einem der ersten Fälle, die wir da so bearbeitet haben, kam einer, der war halt schon bisschen arrogant. Der stellte dann so eine fette Kaminuhr auf die Theke mit so einem Blick: Ja, da habt ihr sowieso kein Geld für. Da komm' ich halt nicht so klar, mit so Leuten", so der Show-Star in seinem Eifeler Dialekt.

Keiner der Händler habe sich in diesem Moment getraut, etwas zu sagen. "Ohne krummen Hintergedanke hab ich dann gesagt, ich fang mal mit 80 Euro an. Da ging aber watt an der Theke los!"

Nicht einmal Moderator Horst Lichter (62) habe sich nach dem Dreh zurückhalten können. "Der kam an und meinte nur: 'Eifler, hast du sie noch alle? Du kannst doch nicht bei'nem 2000-Euro-Teil mit 80 anfangen!" Die Antwort des Händlers: "Na, haste mal geguckt, watt der hier veranstaltet hat!?"

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Wann immer die Sympathie in der darauffolgenden Zeit mal nicht so vorhanden war, startete Lehnertz immer mit 80 Euro. Für sein Gebot sei er im Internet regelmäßig zerrissen worden, "aber das macht mir nix." Der Name war geboren.

Walter Lehnertz: Als Gastgeschenk gab's ein paar 80-Euro-Scheine

Inzwischen verkauft "80-Euro-Waldi" sogar seine eigenen Merchandise-Artikel.
Inzwischen verkauft "80-Euro-Waldi" sogar seine eigenen Merchandise-Artikel.  © Oliver Berg/dpa

Inzwischen druckt Walter Lehnertz zum Spaß seine eigenen 80-Euro-Scheine, hatte ein paar sogar in die Talkrunde mitgebracht.

Einen Abschied des beliebten Händlers von "Bares für Rares" müssen seine Fans indes nicht befürchten. Zwar musste "Waldi" seine jährlichen Drehtage zuletzt aufgrund von anderen Projekten von 70 auf 40 runterschrauben. Solange Moderator Horst Lichter jedoch dabei ist, wolle auch er weitermachen.

Und so ging er auch im "Riverboat" seiner Berufung nach und schätzte später noch den Wert eines Schmuckstücks, das Brautmodenpapst Uwe Herrmann (61) günstig auf einem Flohmarkt ergattert hatte. Nein, das Gebot fiel nicht auf 80 Euro!

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Vielleicht werden wir demnächst also mal den "Zwischen Tüll und Tränen"-Star zu Gast bei "Bares für Rares" sehen. Ein Händchen für gute Schmuckstücke scheint er definitiv zu haben.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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