Fabian Kahl muss schweren Herzens Abschied nehmen: "Hat sich für mich jetzt hier erledigt"

Leipzig - Antiquitätenhändler Fabian Kahl ist mit nur 34 Jahren ein wahres "Bares für Rares"-Urgstein, bietet regelmäßig mit anderen Trödlern um die Wette. Jetzt hat er einen neuen Vertrag unterschrieben und sah sich gezwungen, eine schwere Entscheidung zu treffen, wie er im MDR-"Riverboat" verriet.

Fabian Kahl (34) war am Freitag im MDR-"Riverboat" zu Gast und hat erzählt, dass er aus Leipzig weggezogen ist.  © IMAGO / STAR-MEDIA

Denn der gebürtige Thüringer hat seiner Wahlheimat Leipzig schweren Herzens nach vielen Jahren den Rücken gekehrt.

"Die Entscheidung fiel mir sehr schwer, die hab ich nicht getroffen, weil mir Leipzig nicht gefällt, sondern weil mein Leben dadurch jetzt etwas ruhiger geworden ist", erzählte er Moderator Matze Knop (51) am Freitagabend in der Talkshow.

Das erste Mal in der Messestadt gewesen sei Kahl 2010, zog wenig später hin und war dort recht schnell in der Gothic- und in der Techno-Szene verankert. Doch dann kam "Bares für Rares", und er musste immer pendeln, lebte quasi aus dem Koffer.

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Es sei eine sehr schnelllebige Zeit gewesen und da habe er sich gesagt: "Irgendwie hat sich das für mich jetzt hier so'n bisschen erledigt." Er wollte näher an die Arbeit.

"Jetzt habe ich für drei Jahre unterschrieben, es geht hoffentlich noch viele Jahre weiter. Und um mein Leben ein bisschen zu entschleunigen, bin ich jetzt diesen Schritt gegangen und an den oberen Mittelrhein gezogen", berichtete er von der Entscheidung.

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Regelmäßig ist der 34-Jährige (3.v.r.) als Händler bei "Bares für Rares" zu sehen.  © ZDF/Frank Beer

Fabian Kahl verteilt im "Riverboat" Süßigkeiten auf wertvollen Tellern

An eine Sendung vor zwei Jahren erinnert er sich besonders gern, als er mal eben 36.000 Euro für zwei Teller hinblätterte.  © ZDF

Passend zur vorweihnachtlichen Zeit hatte der 34-Jährige am Freitagabend auch zwei Antiquitäten dabei, die einst als Plätzchenteller genutzt wurden, den Verkäuferinnen bei "Bares für Rares" vor zwei Jahren aber einen wahren Geldsegen bescherten.

Es handelte sich um zwei Sèvres-Teller, für die das Mutter-Tochter-Duo im Dezember 2023 lediglich 80 Euro haben wollte. Die Schätzung der damaligen Expertin ließ den beiden den Atem stocken: 39.000 Euro stellte sie den beiden für die Rarität in Aussicht.

Letztendlich war es Fabian Kahl, der mit 36.000 Euro fast so viel wie geschätzt hinblätterte.

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"Jedes Weihnachten kamen die raus, da haben sie Plätzchen drauf gemacht und wussten gar nicht, was sie da haben", erzählte er abschließend von dem Mega-Deal. Und weil's so schön war, kredenzte Kahl den Talkgästen auch noch einmal ein paar Süßigkeiten auf einem der Teller.

Die ganze "Riverboat"-Folge mit Fabian Kahl und anderen tollen Gästen könnt Ihr in der MDR-Mediathek anschauen.

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