Leipzig - Am Freitagabend hat das "Riverboat" zum ersten Mal nach der Sommerpause wieder abgelegt. Zu Gast war auch Florian Silbereisen (45), der sogleich eine brisante Ankündigung zur Gala-Verleihung der Goldenen Henne mitgebracht hatte.
"Es werden ja so viele tolle Stars vor Ort in Leipzig sein, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll", sagte Silbereisen einleitend. "Von Peter Maffay, Johannes Oerding, Kerstin Ott, Unheilig, Hape Kerkeling und Take That. Und, wie ich jetzt exklusiv verkünden darf: Eine der erfolgreichsten Künstlerinnen Europas, Helene Fischer, wird auch da sein!"
Im Anschluss erinnerte sich der Showmaster an einen gemeinsamen spektakulären Auftritt in München vor wenigen Wochen: Um beim Tour-Finale seiner Ex-Partnerin vor knapp 71.000 Zuschauern als Überraschungsgast aufzutauchen, ließ sich der Schlagersänger dort nämlich heimlich in einer Transportbox auf die Bühne schmuggeln.
"Geht das Lampenfieber eigentlich weg?", wollte da Gastgeber Klaus Brinkbäumer (59) wissen.
"Ne, überhaupt nicht. Ich denke immer: Irgendwann wird es leichter, aber es wird wirklich Jahr für Jahr schlimmer. Nichtsdestotrotz habe ich in der Zwischenzeit aber gelernt, wie ich damit klarkomme. Aber mein Lampenfieber ist brutal."
Eine Sache darf auf der Bühne nie fehlen
Trotz des enormen Drucks pflegt Silbereisen kurz vor dem Auftritt ein ungewöhnliches Ritual: Er schläft. "Das brauche ich. Dann habe ich Ohrstöpsel, die stöpsel ich mir da so rein, mache die Augen zu und gehe den Ablauf nochmal durch. Und in 99 Prozent der Fälle schlafe ich dann ein."
Geweckt wird er verlässlich durch einen Anruf von seiner Mutter. "Da weiß ich: Gleich geht’s los. Dann stehe ich auf, quatsche kurz mit ihr, mache ein paar Liegestütze zum Wachwerden und trinke einen Kaffee oder Energydrink."
Der finale und wichtigste Schritt der Vorbereitung ist jedoch sein persönlicher Talisman: die rote Glücksunterhose. "Es hört sich blöd an, aber ich bin da abergläubisch", gestand der Showmaster lachend. "Popeye braucht seinen Spinat – ich ziehe das Ding an und weiß: Jetzt muss ich da durch." Sollte das gute Stück im Koffer einmal nicht auf Anhieb auftauchen, liegen die Nerven schnell blank.
Moderatorin Kim Fisher (57) hakte schmunzelnd nach: "Ist die nicht langsam durch?" – "Ja, durchaus, aber sie wird auch sehr gepflegt", konterte Silbereisen schlagfertig.
Die komplette Sendung "Riverboat" seht Ihr jederzeit auf Abruf in der MDR-Mediathek.