Live-Panne bei "The Voice": Kandidatin ist weiter, dann folgt die böse Überraschung

Berlin - Die Castingshow "The Voice of Germany" hat nach zwölf Staffeln ihren Oscar-Moment: Beim Halbfinale der Musiksendung ist es am späten Freitagabend in Sat.1 zu einer Grafikpanne gekommen.

Beim Halbfinale ist es zu einer Panne gekommen. Diesmal mussten nicht die Coaches um Stefanie Kloß (39, l.-r.) Peter Maffay (73) und Mark Forster (39) die Entscheidung treffen, sondern die Zuschauer.
Beim Halbfinale ist es zu einer Panne gekommen. Diesmal mussten nicht die Coaches um Stefanie Kloß (39, l.-r.) Peter Maffay (73) und Mark Forster (39) die Entscheidung treffen, sondern die Zuschauer.  © ProSieben/SAT.1 / Richard Hübner

Bei der Entscheidung, wer im Team von Sänger Rea Garvey (49) ins Finale einzieht, wurden die meisten Prozentpunkte zunächst der auf Mallorca lebenden Schweizerin Sophie Frei (17) zugeschrieben.

Erst Minuten später klärte ein Notar auf der Bühne auf: Die meisten Zuschauerstimmen habe eigentlich Tammo Förster (19) aus dem niedersächsischen Duderstadt bekommen. Die 17-jährige Frei brach daraufhin in Tränen aus.

"Diese Freude in diesem kleinen Mädchen zu sehen und ihr dies dann zwei Minuten später wegzunehmen, ist echt hart", sagte Garvey nach der Sendung der Deutschen Presse-Agentur. Er hoffe, dass man der nun ausgeschiedenen Frei nachträglich noch etwas schenkt.

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In der über dreieinhalbstündigen Liveshow aus Berlin-Adlershof traten zwölf Talente aus den Teams von Peter Maffay (73), Mark Forster (39), Rea Garvey und Stefanie Kloß (37) von Silbermond an. Das Fernsehpublikum wählte seine Favoritinnen und Favoriten ins Finale. Neben Tammo Förster kämpfen dort Basti Schmidt (28, Berlin), Julian Pförtner (23, Heidelberg) und Anny Ogrezeanu (21, Wachtberg in NRW) um den Sieg.

Neben den Auftritten der Musiktalente präsentieren im Halbfinale die Popsänger Max Giesinger (34) und Michael Schulte (32) ihre erste gemeinsame Single "More To This Life". Die beiden hatten es bei der ersten "Voice"-Staffel vor zehn Jahren ins Finale geschafft.

The Voice of Germany: Moderatorin Melissa Khalaj solidarisiert sich mit Iran-Protesten

Coach Rea Garvey hofft auf eine Entscädigung für sein Talent.
Coach Rea Garvey hofft auf eine Entscädigung für sein Talent.  © ProSieben/SAT.1 / Richard Hübner

Für einen Gänsehautmoment sorgte kurz vor Ende der Show Moderatorin Melissa Khalaj (33), die iranische Wurzeln hat und die Proteste im Iran thematisierte: "Unsere Sichtbarkeit macht den Menschen im Iran Hoffnung. Bitte unterstützen wir sie alle gemeinsam mit unserer Stimme", erklärte Khalaj. Das Saalpublikum erhob sich daraufhin von den Plätzen und applaudierte.

Wenig später, um kurz vor Mitternacht, kam es dann zur Grafikpanne, die an die Oscar-Verleihung 2017 erinnerte. Damals wurde der Film "La La Land" fälschlicherweise zum besten Film erklärt, allerdings waren die Umschläge mit den Siegernamen vorher vertauscht worden.

"Gerade für ein 17-jähriges Mädchen ist das sicher ein blöder Moment gewesen. Aber 'The Voice of Germany' ist ein Spiel. Das ist alles nicht so wichtig", meinte Mark Forster.

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Die diesjährige Finalshow wird am kommenden Freitag um 20.15 Uhr live in Sat.1 ausgestrahlt. Die Talente werden dabei unterstützt von den Stargästen Alphaville, Nico Santos (29), Calum Scott (34) und Zoe Wees (20).

Titelfoto: ProSieben/SAT.1 / Richard Hübner

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