Halbgott Ryan Gosling: "Neider lästern über Waschbrettbauch"

Von Björn Strauss

Hollywood - Was für ein Typ! Keiner küsst besser als er: Der Preis für den "Best kiss award" ging an ihn... Männer wie Frauen hängen an Ryan Goslings (39) Lippen (und Augen). Vom kleinen "Mickey Mouse Club"-Bub', wo er mit Justin Timberlake (39) und Britney Spears (38) als Kinderstar performte, zum ernstzunehmenden Schauspieler war's ein relativ kurzer und strebsamer Weg. 

Der "neue" James Dean? Massenweise Fanartikel und Webseiten sind Ryan Gosling (39) gewidmet.
Der "neue" James Dean? Massenweise Fanartikel und Webseiten sind Ryan Gosling (39) gewidmet.  © ARTE/Warren Toda/epa/dpa/Jana Buchholz

Regisseurin Jana Buchholz (u. a. "Filmfrauen. Die Interviews" fürs ZDF) hat ein ausdrucksstarkes Porträt über "Hollywoods Halbgott Ryan Gosling" (so der Titel) gemacht, das auch jüngst in der arte-Mediathek gelandet ist.  

Es ist ein überraschendes und unterhaltsames Porträt über den Schauspieler, Golden Globe-Gewinner und das Sexsymbol: Ryan Gosling.

Sind sein glattes, schönes Gesicht und sein Sixpack der Grund für seinen weltweiten Erfolg? Steil bergauf mit dem Mega-Hype ging's mit der Rolle als romantischer Einzelgänger in "Wie ein einziger Tag". Von da ab startete seine unerschütterliche Karriere.

Die Einordnung des heißen Hollywood-Typen fällt verdammt schwer: "Die einen feiern ihn als Sexsymbol und als interessantesten Schauspieler unserer Zeit. Neider lästern über Waschbrettbauch", so in  der arte-Doku. 

Ryan Gosling (39) legt sich bis heute auf keinen Rollentyp fest. Der letzte Erfolg war "La la Land" - dafür gab's eine Oscar-Nominierung.
Ryan Gosling (39) legt sich bis heute auf keinen Rollentyp fest. Der letzte Erfolg war "La la Land" - dafür gab's eine Oscar-Nominierung.  © Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Ryan Gosling ist einer der erfolgreichsten Schauspieler unserer Dekade

Eva Mendes (46) und Ryan Gosling (39): Seit ihren gemeinsamen Dreharbeiten 2011 ein Paar.
Eva Mendes (46) und Ryan Gosling (39): Seit ihren gemeinsamen Dreharbeiten 2011 ein Paar.  © Warren Toda/epa/dpa

Der Kanadier hat sich etwas bewahrt, das im Multimedia-Zeitalter rar ist: seine Privatsphäre. Kaum private Fotos, kaum einer weiß, dass er in der Schule gemobbt und dann zu Hause unterrichtet wurde, dass er Band-Auftritte in Altersheimen hat und Produzent eines Films über Albino-Kinder in Afrika ist... 

Bis jetzt! Denn der Film über Gosling lässt enge Freunde, Kollegen und Regisseure zu Wort kommen, die ihn allesamt sympathisch schildern. 

Er gilt nicht nur als Sexsymbol, "sondern auch als Feminist". Entscheidende Szenen seiner Filme zeigen die außergewöhnliche Bandbreite seines Könnens und vor allem seine spezielle Rollenauswahl. 

Den ersten bemerkenswerten Schritt zum Weltstar ging er mit 19 Jahren, als er den jüdischen Neonazi in "Inside a Skinhead" spielt. 

Sein Durchbruch gelingt ihm als Romantiker in "Wie ein einziger Tag". Und seit "Drive" sei er einer der coolsten und seit "Crazy, Stupid, Love" einer der sexyesten Stars, so Regisseurin Jana Buchholz.

Ryan singt mit seiner Band Dead Man's Bones - 2009: "In The Room Where You Sleep"

Bisher gab's auch Porträts bei arte über diese Stars, die TAG24 vorstellte:

  • Simónè Signoré starb mit 64: "Im Gefängnis der Hochglanz-Zeitschriften"
  • Jane Fonda: "Ich sollte mir das Kinn brechen" 
  • "Kroos": Doku über Weltstar Toni feiert endlich ihre Free-TV-Premiere!
  • Meryl Streep: "Was für ein hässliches Mädchen!"
  • Zum ersten Todestag: Heute zeigt Arte die George-Michael-Dokumentation
  • "Ich werde sterben!" Avicii hautnah wie nie
  • Katarina Witt war ein "Stasi-Flop" TV-Doku zeigt neue Details
Ryan sexy in "Crazy, stupid love" (2011) - sein Waschbrettbauch bringt Neider auf die Palme.
Ryan sexy in "Crazy, stupid love" (2011) - sein Waschbrettbauch bringt Neider auf die Palme.  © ARTE/Warren Toda/epa/dpa/Jana Buchholz

TIPP: Nächste Ausstrahlung der Doku am Sonntag, 18. Oktober 2020, um 6.25 Uhr. Für wen das zu zeitig ist, der kann den smarten Charakter-Schauspieler in der arte-Mediathek bewundern...

Titelfoto: ARTE/Warren Toda/epa/dpa

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