Köln - Dschungelcamp-Moderator Jan Köppen (42) meldet sich nach der TV-Show endlich wieder bei seinen Fans und erklärt, warum er gegen Ende der Sendung plötzlich wie vom Erdboden verschwand.
Der 42-Jährige, der das Format gemeinsam mit Sonja Zietlow (57) präsentiert, gibt in einer Reihe von emotionalen Instagram-Storys zu: "Um ehrlich zu sein, mir war das Ganze einfach zu viel."
Die Dreharbeiten in Australien und der ganze Trubel rund um das Camp seien "dieses Jahr sehr hart" gewesen. Deshalb habe er seine Fans nicht bei seiner Rückreise mitgenommen und sich erst mal eine Auszeit von Social Media gegönnt.
"Mir war das alles zu laut und ich hatte das Gefühl, dass mein Instagram dann auch kein Ort gewesen wäre, an dem ich mich wohlgefühlt hätte. Das war eigentlich der Hauptgrund", erklärt Jan.
Besonders die heftigen Reaktionen im Netz auf die Teilnehmer und die diesjährige Staffel hätten ihn beschäftigt: "Ich dachte mir, was ist denn mit den Menschen los?"
Obwohl er grundsätzlich Kritik vertrage, sei vieles einfach nur "Rumgebrülle" gewesen. Deshalb habe er einen klaren Cut gemacht: "Ich hatte dann einfach keinen Bock darauf."
Dschungelcamp-Alltag machte Jan körperlich zu schaffen
Für Jan selbst war die Zeit im australischen Busch körperlich und mental extrem herausfordernd. Er verwies auf den "absurden Rhythmus" während des Drehs, die neun Stunden Zeitverschiebung und das hohe Arbeitspensum.
Zudem hätten ihm die großen Temperaturunterschiede zwischen dem winterlichen Deutschland und dem heißen Australien zu schaffen gemacht.
Noch mehr habe ihn aber die mentale Belastung mitgenommen, "17 Tage am Stück durchballern und funktionieren zu müssen". Das sei mit keinem seiner anderen TV-Jobs zu vergleichen.
Beim großen Nachspiel zum Dschungelcamp-Finale wurde es für den Moderator besonders heikel. Live bei RTL sprach er die umstrittenen Aussagen von Gil Ofarim (43) an.
"Du hast im Camp immer wieder gesagt, du seist freigesprochen, was du nicht warst", stellte Jan klar. Gil erklärte, dass seine Wortwahl "unglücklich" gewesen sei und schob den Fehler auf Stress und Erschöpfung im Camp.