Berlin - Im Februar 2025 erschütterte die Messer-Attacke am Holocaust-Mahnmal Berlin. Ein spanischer Tourist wurde direkt im Stelenfeld niedergestochen – aus islamistischen Gründen. Das Opfer überlebte nur knapp.
Knapp ein Jahr nach der Messer-Attacke fiel das Urteil: Für 13 Jahre muss der 20-Jährige hinter Gittern. Er wurde unter anderem wegen versuchten heimtückischen Mordes und der versuchten Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig gesprochen.
Jetzt, fast drei Monate nach dem Urteil, folgte die nächste Festnahme. Im Visier: ein mutmaßlicher Gehilfe.
Dem Syrer Khalaf A. wird Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Generalbundesanwaltschaft mit.
Brisant: Der 37-Jährige soll mit dem bereits verurteilten Messer-Angreifer, der extra aus Leipzig nach Berlin anreiste, in Kontakt gestanden haben. Noch am Nachmittag soll er ihn ermutigt haben, die Tat auch durchzuziehen. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt.
Schon beim Prozess gab der 20-Jährige an, dass die Fahrt in die Hauptstadt auf Druck eines Chat-Partners erfolgt sei, mit dem er bei seinem Konsum von IS-Videos in Kontakt gekommen sei.
Khalaf A. soll noch am Mittwochvormittag einem Haftrichter vorgeführt werden.