Mann in Schöneberg auf offener Straße niedergeschossen: Notoperation!
Berlin - Keine Nacht ohne Schüsse: In Berlin-Schöneberg ist in der Nacht zu Dienstag ein Mann niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden.
Der 44-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht und musste notoperiert werden, wie die Polizei am Morgen beim Kurznachrichtendienst X mitteilte.
Ersten Erkenntnissen zufolge wurde das Schussopfer gegen 1.05 Uhr in der Yorckstraße von einem unbekannten Täter ins Visier genommen.
Die Einsatzkräfte suchten umgehend den Bereich um den Tatort und den angrenzenden Park am Gleisdreieck ab. Dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz.
Der Schütze konnte jedoch zunächst nicht ausfindig gemacht werden. Eine Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Erst in der vergangenen Nacht wurde in Neukölln der Volkspark Hasenheide von der Polizei abgesperrt und durchsucht, nachdem Anwohner und auch Einsatzkräfte mehrere Knallgeräusche - vermutlich Schüsse - wahrgenommen hatten.
Die Polizei berichtet beim Kurznachrichtendienst X über die Schüsse in der Yorckstraße
In der Hauptstadt werden seit Monaten immer wieder Personen und Gebäude unter Feuer genommen. Zur Untersuchung der Vorfälle wurde eigens die Sondereinheit "Ferrum" ins Leben gerufen.
Titelfoto: Paul Zinken/dpa
