Nach Schüssen in Kreuzberg: "Telum" und "Ferrum" feiern Fahndungserfolg

Berlin - In der Hauptstadt vergeht kaum noch ein Tag oder eine Nacht ohne Schüsse - jetzt haben die eigens dafür ins Leben gerufenen Ermittlungseinheiten bei Polizei und Staatsanwaltschaft offenbar einen Fahndungserfolg erzielt.

Am Montagnachmittag hat die Polizei einen 38-Jährigen in Berlin-Schöneberg festgenommen. (Symbolfoto)  © Fabian Sommer/dpa

Nach intensiven Ermittlungen der Sondereinheiten "Telum" bei der Staatsanwaltschaft und "Ferrum" bei der Polizei konnte nun ein Tatverdächtiger festgenommen werden, wie die Behörden am Mittwoch gemeinsam mitteilten.

Der 38-Jährige, der am Montagnachmittag gegen 13.55 Uhr in Berlin-Schöneberg in einer Wohnung in der Potsdamer Straße von den Fahndern des Landeskriminalamts aufgegriffen wurde, wird mit einer Tat in Kreuzberg in Zusammenhang gebracht.

Der Mann soll einer der Täter sein, die am 10. März 2026 gegen 20.50 Uhr in der Böckhstraße mit zwei Brüdern im Alter von 25 und 31 Jahren in einen Streit geraten sein sollen.

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Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung soll einer der zunächst unbekannten Männer mehrere Schüsse auf das Brüderpaar abgegeben haben. Dabei wurden der 25-Jährige am Fuß und sein älterer Bruder am Unterschenkel verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der mutmaßliche Täter wurde nach seiner Festnahme einem Ermittlungsrichter vorgeführt und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

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Zu den Hintergründen der Tat machten die Behörden keine näheren Angaben. Die weiteren Ermittlungen und die Fahndung nach möglichen Mittätern dauern an.

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