Berlin und seine Kehrmaschinen: Nächster Unfall mit komplizierter Bergung
Berlin - Nicht schon wieder: Die Feuerwehr musste am Montagnachmittag in der Hauptstadt erneut zu einem Unfall mit einer Kehrmaschine ausrücken.
Diesmal war eines der tonnenschweren Gefährte allerdings nicht in einen Gehweg eingebrochen, sondern gegen 15.30 Uhr im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg auf die Seite gekippt, wie die Behörde mitteilte.
Der Fahrer konnte sich demnach eigenständig aus dem Fahrzeug befreien und wurde leicht verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Dennoch stellte der Zwischenfall auf dem Kirchhainer Damm die Feuerwehr vor ein größeres Problem, denn die schwere Reinigungsmaschine musste aufwendig geborgen werden.
Zur Bergung setzte der Technische Dienst demzufolge schweres Gerät ein. Die Kehrmaschine wurde mithilfe einer Seilwinde eines Rüstwagens, einem Lufthebekissen und der Unterstützung eins Löschfahrzeugs wieder auf die Räder gestellt.
BSR-Kehrmaschine erneut in Unfall verwickelt
Die Feuerwehr war für etwa zwei Stunden mit 20 Kräften im Ortsteil Lichtenrade im Einsatz. Warum das Reinigungsfahrzeug umgekippt war, blieb zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Es war nicht der erste Zwischenfall mit einem der tonnenschweren Fahrzeuge der Berliner Stadtreinigung (BSR), die zurzeit verstärkt unterwegs sind, um die Straßen und Gehwege Berlins von dem winterlichen Rollsplitt zu befreien.
Ende Februar sind binnen einer Woche gleich zwei der schweren BSR-Maschinen in Gehwege eingebrochen.
Zunächst versackte eine Kehrmaschine mit dem rechten Hinterrad im Bürgersteig vor dem bekannten Einkaufszentrum "Das Schloss" im Ortsteil Steglitz, bevor sich ein solcher Vorfall zwei Tage später wiederholte.
Erneut brach ein baugleiches Modell mit dem Hinterrad ein und riss ein Loch in den Gehsteig der Almstadtstraße in Berlin-Mitte. Jetzt ist also eine weitere BSR-Kehrmaschine in einen Unfall verwickelt gewesen.
Titelfoto: Berliner Feuerwehr

