Chemnitz - Razzia auf dem Sonnenberg! Wie TAG24 am Montagnachmittag erfuhr, steht diese im Zusammenhang mit dem Fund eines leblosen Mannes in Chemnitz im Februar.
Polizeibeamte rückten am Montag gegen 10.30 Uhr in die Ludwig-Kirsch-Straße aus. Zum Teil maskierte Polizeibeamte seien dort in einem Mehrfamilienhaus zugange gewesen und sicherten verschiedene Beweismittel.
Hintergrund waren die Ermittlungen zu einem möglichen Tötungsdelikt an dem 43-jährigen Libyer.
Wie die Polizei mitteilte, erhärtete sich im Zuge der Ermittlungen der Tatverdacht gegen einen 42-jährigen Russen.
Dieser wurde am Montagmorgen in der Ludwig-Kirsch-Straße vorläufig festgenommen.
Tatverdächtiger bestreitet, etwas mit dem Tod des Libyers zu tun zu haben
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde der Festgenommene nur kurze Zeit später einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl und setzte ihn unverzüglich in Vollzug. Mittlerweile sitzt der 42-Jährige hinter Gitter.
Der Tatverdächtige bestritt bisher die Tat. Die Ermittlungen wegen Totschlags, insbesondere auch die Auswertung gesicherter Spuren, dauern derzeit noch an.
Doch was war im Februar vorgefallen? Nach einem Zeugenhinweis suchten die Polizisten kurz vor 22 Uhr am 26. Februar eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Zwickauer Straße auf.
Dort fanden sie eine leblose Person (den 43-jährigen Libyer), die offenbar Opfer eines Gewaltdeliktes geworden war.
Während des Einsatzes wurde ein Polizeifahrzeug, das an der Ecke Markusstraße geparkt wurde, zerkratzt. Zu dem Täter ist noch nichts bekannt.
Erstmeldung: 27. April, 12.30 Uhr; letzte Aktualisierung: 15.39 Uhr