"Zwischen Tüll und Tränen Star"-Star Uwe Hermann hat schon 140 .000 Euro eingebüßt!

Dresden - Freudentränen sind sein Geschäft: Uwe Herrmann (57) macht mit seinen Hochzeitskleidern Bräute glücklich. Doch gerade kämpft er selbst gegen die Tränen an - seit knapp zwei Wochen ist auch sein erst vor wenigen Monaten eröffneter Brautmoden-Tempel am Dresdner Hauptbahnhof wegen Corona geschlossen.

In seinem leeren Brautmodengeschäft erzählt Uwe Herrmann (57) vor der Vox-Kamera, wie sein Alltag ohne Kunden aussieht.
In seinem leeren Brautmodengeschäft erzählt Uwe Herrmann (57) vor der Vox-Kamera, wie sein Alltag ohne Kunden aussieht.  © privat

"Meine über 30 Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Ich habe in den letzten zwei Wochen etwa 140 .000 Euro verloren. Ich muss ja nicht nur Miete, Strom und Löhne zahlen, sondern auch die Brautkleider, die ich vor Monaten bestellt habe und die jetzt geliefert werden", so Herrmann.

Zu den eigenen Sorgen kommen die der Bräute. Denn für seine Kundinnen hat Herrmann eine extra Telefon-Hotline. 

"Dort höre ich gerade viele traurige Geschichten, wenn Hochzeiten nicht oder nur zu zweit gefeiert werden können. Ich fühle mich wie ein Sozialpädagoge." 

Über seine Ängste und Befürchtungen in der Corona-Krise berichtet er am heutigen Montagabend (20.15 Uhr) in der VOX-Doku "Corona - Mein Leben im Ausnahmezustand".

Letzte Folge "Zwischen Tüll und Tränen" läuft heute

"Geisterberatung": Die Braut probiert allein mit Uwe Herrmann und dem Vox-Team ihr Kleid an. Die Freundinnen konnten schon nicht mehr anreisen.
"Geisterberatung": Die Braut probiert allein mit Uwe Herrmann und dem Vox-Team ihr Kleid an. Die Freundinnen konnten schon nicht mehr anreisen.  © privat

Schon 17 Uhr ist der TV-Liebling auf VOX in der Erfolgsdoku "Zwischen Tüll und Tränen" zu sehen. 

Deren vorerst letzte Folge wurde an dem Tag gedreht, als Hermann sein Geschäft schließen musste. 

"Die Braut, eine Sängerin, die von der niederländischen Grenze zu uns kam, blieb allein. Ihre Freundinnen konnten nicht mehr anreisen."

Immer rund 15 Doku-Folgen hat VOX im Vorlauf - dann ist Schluss. Die Dreharbeiten wurden wegen Corona gestoppt.

Titelfoto: privat

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