Drei-Jahres-Aus für Dresden-Tatort: Brambach und Gröschel melden sich mit Warnung

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Dresden - Diese Nachricht regt viele Dresden-Tatort-Fans richtig auf: Dreharbeiten für neue Folgen sollen für drei Jahre ausgesetzt werden. Martin Brambach (58), alias Peter Schnabel, hatte bereits Monate zuvor von Kostendruck gesprochen. Am Montag legt er noch einmal nach. In einem sehr langen Facebook-Posting bezieht er zusammen mit seiner Tatort-Kollegin Cornelia Gröschel (38) Stellung zu dem Drei-Jahres-Aus.

Im Herbst 2026 kommt noch eine neue Folge: "Das, was du zurücklässt" Milla Brandis (Lilja van der Zwaag, 30, l.) unterstützt dabei das Ermittlerteam von Peter Schnabel (Martin Brambach, 58) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel, 38).
Im Herbst 2026 kommt noch eine neue Folge: "Das, was du zurücklässt" Milla Brandis (Lilja van der Zwaag, 30, l.) unterstützt dabei das Ermittlerteam von Peter Schnabel (Martin Brambach, 58) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel, 38).  © Alina Simmelbauer/MDR Mitteldeutscher Rundfunk/obs

"Wir sind immer noch bestürzt über die Meldung des MDR den 'Tatort Dresden' und den 'Polizeiruf Magdeburg' in den nächsten 3 Jahren nicht mehr finanzieren zu können. Wir verstehen die großen Nöte, den enormen Druck, unter dem der MDR steht und wir verstehen, dass gespart werden muss", schreiben die beiden Tatort-Darsteller.

Sie lassen durchaus Milde walten. Zum einen, weil noch nicht gesendete Folgen fertig sind, zum anderen, weil jeder seinen Teil zum Sparen beitragen sollte.

Natürlich kommt nach so viel Entgegenkommen ein groß geschriebenes "ABER" angeflogen: "ABER Filmproduktionen kann man leider nicht so einfach an- und abschalten. Ein Film hat einen langen Vorlauf, es müssen Autoren gesucht, Drehbücher beauftragt und geschrieben, Motive gesucht und gemietet, Regisseure, Kameraleute und Schauspieler rechtzeitig verpflichtet werden (...)"

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Lange Rede, kurzer Sinn: Brambach und Gröschel rechnen inzwischen mit dem Schlimmsten!

Martin Brambach und Cornelia Gröschel melden sich am Montag auf Facebook

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Wenn sie drei Jahre lang nicht produzieren würden, wären am Ende "lang aufgebaute Strukturen kaputt" so die beiden. Konkret: "Wir Schauspielerinnen und Schauspieler - müssen uns natürlich um andere Projekte bemühen, um wie alle Menschen unsere Miete zu zahlen."

Momentan könne ihnen auch niemand versprechen, dass in drei Jahren wieder genug Geld für weitere Dresden-Tatorte da sei. "Die Konsequenz wäre (...) womöglich das Ende des Tatorts Dresden und des großartigen Polizeirufs aus Magdeburg."

Fans müssen also damit rechnen, dass eine Ära zu Ende geht. Zumindest folgt in diesem Jahr noch die 21. Folge "Das, was Du zurücklässt". Eine weitere darf das Team Ende Mai 2026 auch noch drehen. Der Abschied (auf Zeit?) zieht sich damit wenigstens noch etwas hin.

Titelfoto: Alina Simmelbauer/MDR Mitteldeutscher Rundfunk/obs

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