Coronavirus in Dresden: Pandemie verschärft wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 69.947 Corona-Fälle, aktuell liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 11.880 (Schätzwert). Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 894,8 (Stand 8. Dezember, 12 Uhr; Vortag: 798,4).

In Dresden ist die Inzidenz weit über der 100.
In Dresden ist die Inzidenz weit über der 100.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Seit 22. November gelten in Sachsen erneut verschärfte Maßnahmen.

Alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bars, Clubs und Diskotheken schließen.

Die Gastronomie darf unter 2G-Bedingungen bis 20 Uhr geöffnet haben.

Dresden: Feuerwehr-Einsatz sorgt für Straßensperrung in Dresden
Dresden Feuerwehreinsatz Feuerwehr-Einsatz sorgt für Straßensperrung in Dresden

Weihnachtsmärkte wurden abgesagt genauso wie andere Großveranstaltungen.

Diese und weitere Einschränkungen sollen vorerst bis 12. Dezember gelten.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 8. Dezember, 15.53 Uhr: Sachsen will fünf weitere Patienten in andere Bundesländer verlegen

Sachsen will fünf weitere Intensivpatienten in andere Bundesländer verlegen lassen.

Wegen der weiterhin hohen Auslastung bei der Corona-Intensivversorgung habe Sachsen eine Anfrage an das Bundeskleeblatt gestellt, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit.

Betroffen sind Patienten aus dem Krankenhauscluster Dresden.

Update, 8. Dezember, 13.23 Uhr: Sachsen will bestehende Corona-Regeln moderat nachjustieren

Sachsens Regierung will die bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen beibehalten und moderat nachjustieren.

Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen sei nach wie vor beunruhigend, sagte Vize-Ministerpräsident Martin Dulig (SPD) am Mittwoch bei einer Kabinetts-Pressekonferenz.

Deshalb sei nicht der Zeitpunkt, Lockerungen vorzunehmen, sondern den Status quo zu erhalten. Über die bestehenden Regelungen hinaus will die sächsische Landesregierung die Gastronomie in Hotspot-Regionen schließen - Schwellenwert soll voraussichtlich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1500 werden.

Dulig betonte, dass sich die Landesregierung im Rahmen des geänderten Infektionsschutzgesetzes bewege, das der Bundestag in dieser Woche beschließen will.

"Nicht alle Maßnahmen, die wir uns vorgestellt haben, sind möglich", sagte der Wirtschaftsminister.

Update, 8. Dezember, 13 Uhr: Trotz Corona erneut weniger Firmenpleiten in Sachsen

Die Zahl der Firmenpleiten ist in Sachsen trotz der anhaltenden Corona-Pandemie erneut zurückgegangen.

Das geht aus Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hervor, die am Mittwoch vorgestellt wurden.

Demnach lag die Insolvenzquote - also die Zahl der Pleiten pro 10.000 Unternehmen - im Freistaat in diesem Jahr bei 34, nachdem sie im Vorjahr mit 42 angegeben worden war.

Insgesamt habe man 490 Fälle von Unternehmensinsolvenzen registriert, 15,5 Prozent weniger als im Jahr 2020.

Zwar habe der Mittelstand in diesem Jahr mit den Auswirkungen der Lockdowns im Jahr 2020, mit Engpässen in den Lieferketten und starken Preisanstiegen zu kämpfen, erklärte Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform Dresden.

Durch die staatlichen Hilfsmaßnahmen hätten bisher Insolvenzen jedoch verhindert werden können.

Sachsen, Leipzig: Das Gitter eines Schaufensters an einem Ladengeschäft im Stadtzentrum ist zur Hälfte heruntergelassen.
Sachsen, Leipzig: Das Gitter eines Schaufensters an einem Ladengeschäft im Stadtzentrum ist zur Hälfte heruntergelassen.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 8. Dezember, 12 Uhr: Zahlen aus Dresden

Die Stadt Dresden meldete am Dienstag 1.256 neue Fälle sowie 84 Klinikeinweisungen und keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Inzidenz stieg unterdessen auf 894,8 (Vortag: 798,4).

Update, 8. Dezember, 11.56 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt wieder an

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist nach einer am Mittwoch vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Statistik wieder gestiegen.

Demnach betrug die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner 1125,0, nachdem sie am Dienstag bei 1082,1 gelegen hatte.

Der vergleichsweise starke Anstieg hinge mit einer Vielzahl von Nachmeldungen zusammen, erklärte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Mittwoch.

Am Montag konnte nur ein Teil der neu gemeldeten Fälle an das RKI übermittelt werden. Diese seien überwiegend am Dienstag nachgemeldet worden, sagte die Sprecherin.

"Die insgesamt (...) an das RKI übermittelte Fallzahl erhöhte sich dadurch erheblich und es resultierte ein starker Anstieg der Tagesinzidenz." Von Dienstag auf Mittwoch meldeten die Gesundheitsämter für Sachsen 12.580 Neuinfektionen.

Sachsen hat seit längerem die höchste Inzidenz in Deutschland.

Die Landkreise Meißen und Mittelsachsen weisen mit Werten von 2897,6 beziehungsweise 1684,7 die höchsten Inzidenzen auf.

Der niedrigste Wert in Sachsen wurde mit 655,1 in der Stadt Leipzig registriert.

Update, 8. Dezember, 10.55 Uhr: Sachsen will Tilgung der Corona-Schulden zeitlich strecken

Sachsen will die Tilgung seiner Schulden aus der Corona-Krise zeitlich strecken.

Das teilte Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) am Mittwoch nach einer Eckwerte-Klausur der Regierung zum neuen Doppelhaushalt 2023/2024 mit.

Vorjohann nannte einen Zeitraum von zwölf Jahren. Nach den Worten von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) gibt es aber noch sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Tilgungsfristen. Das müsse im Parlament diskutiert werden.

Nach den Worten Vorjohanns wird vermutlich nicht der ganze Kreditrahmen ausgeschöpft. Derzeit zeichne sich eine Inanspruchnahme von 3,1 Milliarden Euro ab.

Durch die vierte Pandemie-Welle werde aber noch etwas hinzukommen. Man sei aber "weit weg vom ursprünglichen Horrorszenario", sechs Milliarden Euro in sechs Jahren tilgen zu müssen.

Update, 8. Dezember, 7 Uhr: Pandemie verschärft wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser

Die Bewältigung der Corona-Pandemie bringt sächsische Krankenhäuser und Kliniken in wirtschaftliche Not.

Die Lage sei "dramatisch und prekär, das hat Konsequenzen für die Versorgung von Corona - aber auch anderer Patienten", sagte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS), Stephan Helm, der Deutschen Presse-Agentur.

Momenten seien allein 650 der insgesamt 1500 vorhandenen Intensivbetten mit Covid-19-Erkrankten belegt.

Mehr dazu im TAG24-Artikel: "Pandemie verschärft wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser: 'Arbeiten am Limit'"

Sachsen, Leipzig: Ein Facharzt und eine Intensivpflegerin (r) intubieren einen Covid-19-Patienten auf der Intensivstation der Leipziger Uniklinik.
Sachsen, Leipzig: Ein Facharzt und eine Intensivpflegerin (r) intubieren einen Covid-19-Patienten auf der Intensivstation der Leipziger Uniklinik.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 8. Dezember, 6.30 Uhr: Sächsischer Landarzt impft auch noch mit 76

Nach anfänglichem Zögern beteiligen sich in Sachsen immer mehr Ärzte an der aktuellen Impfkampagne. Einer, der nie damit aufgehört hat, ist Dr. Karl-Peter Lippold (76). Seine Impftermine sind bis Ende Januar ausgebucht.

Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: "Sächsischer Landarzt impft auch noch mit 76!".

Update, 7. Dezember, 19.31 Uhr: OVG: Schließung von Reisebüros rechtens

Die Schließung von Reisebüros im Zuge der Corona-Schutzmaßnahmen ist nach Überzeugung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) nicht unverhältnismäßig.

Der für Infektionsschutzrecht zuständige Senat hat laut Mitteilung vom Dienstag den ersten Eilantrag gegen die Notfallverordnung des Freistaates abgelehnt, die die Öffnung von Reisebüros für Publikum seit dem 22. November untersagt. Der Beschluss im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes ist unanfechtbar.

Die Richter sahen die Betriebsschließung als "voraussichtlich rechtmäßig" an. Der Freistaat sei verpflichtet, Maßnahmen zum Schutz von Leben und Gesundheit zu ergreifen, die einen deutlichen Rückgang des Infektionsgeschehens erwarten lassen.

Hygieneschutzmaßnahmen und 2G-Regel im Sinne der nötigen Kontaktreduzierung sind nach Auffassung des Senats weder in Reisebüros noch auf dem Weg dahin oder zurück so effektiv. Sie könnten "im Interesse des Lebens- und Gesundheitsschutzes" zudem für einen beschränkten Zeitraum online oder per Telefon beraten und arbeiten.

Reiseveranstalter und Reisebüros schreiben nach dem historischen Einbruch im Corona-Krisenjahr 2020 auch das laufende Touristikjahr wirtschaftlich weitgehend ab.
Reiseveranstalter und Reisebüros schreiben nach dem historischen Einbruch im Corona-Krisenjahr 2020 auch das laufende Touristikjahr wirtschaftlich weitgehend ab.  © Daniel Karmann/dpa

Update, 7. Dezember, 19 Uhr: Warnung vor Hass und Gewalt bei Corona-Protesten

Vom künftigen Kanzler Olaf Scholz (63, SPD) kommt eine klare Ansage an Gegner der Corona-Maßnahmen: Aggressivem Verhalten würden sich Demokraten entschieden entgegenstellen, sagte der Politiker am Dienstag.

Schon am Vorabend stoppte die Polizei in Sachsen unzulässige Demonstrationen, in Thüringen und Sachsen-Anhalt mehren sich Forderungen nach einer härteren Gangart. Doch befürchten Experten eher noch Zulauf für die Proteste und eine Radikalisierung - auch wegen der möglichen Impfpflicht. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: "Hass und Gewalt bei Corona-Protesten: Demonstranten werden immer radikaler".

Die Polizei stoppte einen Zug gegen die Corona-Maßnahmen am Montag durch die Chemnitzer Innenstadt schon nach wenigen hundert Metern.
Die Polizei stoppte einen Zug gegen die Corona-Maßnahmen am Montag durch die Chemnitzer Innenstadt schon nach wenigen hundert Metern.  © Jan Woitas/dpa

Update, 7. Dezember, 18.35 Uhr: Sachsen plant Hotspot-Regelung für Gastronomie: ab 1500er-Inzidenz zu

Sachsens Regierung plant eine moderate Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen. Sie gilt allerdings erst ab einer extrem hohen Sieben-Tage-Inzidenz.

"Für die Gastronomie soll eine Hotspot-Regelung eingeführt werden: Ab einer Inzidenz über 1500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sollen die Gastronomie-Betriebe schließen müssen", teilte das Sozialministerium am Dienstag mit. Ansonsten sollen für diese Branche die bisherige 2G-Regel (Geimpfte und Genesene) und die Öffnungszeit von 6 bis 20 Uhr gelten. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: "Ab Inzidenz von 1500: In Sachsens Hotspots müssen Restaurants und Kneipen bald schließen!".

Derzeit dürfen Gastronomie-Betriebe mit der 2G-Regel (geimpft/genesen) bis 20 Uhr öffnen.
Derzeit dürfen Gastronomie-Betriebe mit der 2G-Regel (geimpft/genesen) bis 20 Uhr öffnen.  © Robert Michael/dpa

Update, 7. Dezember, 16.55 Uhr: 31 Intensivpatienten aus Sachsen verlegt

Aus Sachsen sind bislang 31 Intensivpatientinnen und -patienten in andere Bundesländer verlegt worden. Die Transporte gingen nach Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Die Anmeldungen einiger Patienten, die ursprünglich auf der Warteliste standen, wurden demnach von den Kliniken in der Zwischenzeit zurückgezogen.

Weitere Patienten seien derzeit noch nicht über das Kleeblatt-System angemeldet worden. Es werde abgewartet, wie sich die Belegungssituation in den Kliniken in den kommenden Tagen entwickele, hieß es.

Die Lage auf sächsischen Intensivstationen ist derzeit weiter angespannt: 94,3 Prozent der verfügbaren Betten waren am Dienstag belegt, wie aus einer Übersicht des Gesundheitsministeriums hervorging.
Die Lage auf sächsischen Intensivstationen ist derzeit weiter angespannt: 94,3 Prozent der verfügbaren Betten waren am Dienstag belegt, wie aus einer Übersicht des Gesundheitsministeriums hervorging.  © Robert Michael/dpa

Update, 7. Dezember, 15.34 Uhr: DRK: Doppelt so viele Impfungen pro Woche in Sachsen

Mit dem Ausbau der Infrastruktur hat sich die Zahl der wöchentlichen Impfungen in Regie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sachsen mehr als verdoppelt. Sie erhöhte sich nach Angaben vom Dienstag im November von etwa 22.000 auf fast 51.000.

Dabei nahmen vor allem Auffrischungsimpfungen zu, die sich fast verdreifachten. "Aber auch die Erstimpfungen sind angestiegen, wenn auch moderat", sagte ein DRK-Sprecher. Seit der letzten Novemberwoche seien es deutlich mehr als zuvor - nach einem plötzlichen Sprung von knapp 5700 auf fast 11.000.

"Die Impfkampagne hat deutlich angezogen mit einem massiven Ausbau der Kapazitäten", sagte der DRK-Sprecher. Seit dem 3. Dezember steht auch das Online-Buchungsportal für die Termine in Impfpunkten und reaktivierten Impfzentren zur Verfügung. "Terminfrei sind nur Sonderimpfaktionen." Das DRK steuert nach eigenen Angaben nur etwa ein Drittel der Kapazität zur Impfkampagne im Freistaat bei, den Großteil trägt die niedergelassene Ärzteschaft.

Sachsen ist weiterhin Schlusslicht der Immunisierung in Deutschland. Laut RKI sind aktuell 58,5 Prozent der Menschen ab zwölf Jahren vollständig geimpft und 13,9 Prozent "geboostert" - bei steigender Tendenz. Die niedrige Impfquote gilt als eine der Hauptursachen für die hohen Inzidenzwerte.
Sachsen ist weiterhin Schlusslicht der Immunisierung in Deutschland. Laut RKI sind aktuell 58,5 Prozent der Menschen ab zwölf Jahren vollständig geimpft und 13,9 Prozent "geboostert" - bei steigender Tendenz. Die niedrige Impfquote gilt als eine der Hauptursachen für die hohen Inzidenzwerte.  © Sebastian Kahnert/dpa

Update, 7. Dezember, 15 Uhr: Forscher: Rechte aktiviert bei Corona-Protesten bislang Unauffällige

An den Corona-Protesten sind nach Einschätzung des Extremismusforschers Oliver Decker zunehmend bislang unauffällige Bürger neben extremen Rechten beteiligt.

"Im Grunde haben wir Menschen, die bislang nicht einmal wegen Falschfahrens auffällig geworden sind, die aber durch Themen, die sie stark emotional betreffen, ansprechbar werden für die organisierte Rechte", sagte der Direktor des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung an der Universität Leipzig am Dienstag.

Gleichzeitig mobilisiere die gewaltbereite Rechte und nutze die Corona-Pandemie, um die Mitte der Gesellschaft zu erreichen. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: "Extremismus-Forscher: Rechte aktivieren bei Corona-Protesten bislang unauffällige Bürger".

Impfgegner und Kritiker der Corona-Maßnahmen entzünden am Montagabend Kerzen auf einer Freitreppe vor dem Rathaus in Dresden. Sachsens Landesregierung hatte zuvor die Menschen angesichts drastischer Infektionszahlen auf mögliche weitere Einschränkungen eingestimmt.
Impfgegner und Kritiker der Corona-Maßnahmen entzünden am Montagabend Kerzen auf einer Freitreppe vor dem Rathaus in Dresden. Sachsens Landesregierung hatte zuvor die Menschen angesichts drastischer Infektionszahlen auf mögliche weitere Einschränkungen eingestimmt.  © Sebastian Kahnert/dpa

Update, 7. Dezember, 14.56 Uhr: Sachsen verzichtet aufs Vorziehen der Weihnachtsferien

Sachsen verzichtet trotz hoher Corona-Zahlen auf vorgezogene Weihnachtsferien für Kinder und Jugendliche.

Der Schul- und Kitabetrieb soll unter den bekannten Hygieneregeln bis zu den regulären Weihnachtsferien weiterlaufen, teilte das Kultusministerium am Dienstag mit. Darauf habe sich die Regierung am Dienstag in den Eckpunkten zur neuen Schul- und Kita-Coronaverordnung verständigt. Die Weihnachtsferien beginnen in Sachsen regulär am 23. Dezember und enden am 2. Januar 2022. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: "Keine längeren Weihnachtsferien für Sachsens Schüler".

Die Schulen in Sachsen dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln regulär öffnen.
Die Schulen in Sachsen dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln regulär öffnen.  © Sebastian Kahnert/dpa

Update, 7. Dezember, 14.51 Uhr: Erneut Omikron-Verdacht in Sachsen

In Sachsen gibt es erneut einen Verdachtsfall der neuen, als besorgniserregend eingestuften Coronavirus-Variante Omikron. Erste Meldungen aus einem Labor wiesen darauf hin, teilte das Landratsamt des Vogtlandkreises mit. Eine endgültige Bestätigung erfolge durch ein Referenzlabor. Das Ergebnis werde im Laufe der Woche erwartet.

Betroffen ist demnach eine Frau (34), die Ende der vergangenen Woche aus Südafrika zurückgekehrt war. Ein Schnelltest fiel positiv aus. Der anschließend angeordnete PCR-Test ergab dann erste Hinweise auf die Virusvariante. Die Frau hat nach Angaben des Landratsamtes bislang keine Symptome und ist vollständig geimpft.

Der erste Verdachtsfall bei einem Mann (37) der neuen Coronavirus-Variante Omikron in Sachsen hatte sich nicht bestätigt.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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