Reeperbahn-Ikone über seine Kieztouren: "Nichts für Minderjährige!"

Hamburg - Als Betreiber der "härtesten Kneipe Deutschlands" gehört er fast schon zum Inventar der Reeperbahn: "Elbschlosskeller"-Chef Daniel "Kellerkind" Schmidt (42) ist eine echte Kiez-Ikone.

"Elbschlosskeller"-Chef Daniel "Kellerkind" Schmidt (42) bietet Touren über die Reeperbahn an. (Archivfoto)  © Christian Charisius/dpa

Wenn der 42-Jährige nicht gerade hinterm Tresen steht, führt er Touristen im Rahmen seiner "Kellerkind-Kieztouren" über die Reeperbahn. "Ehrlich. Hautnah. Ungeschminkt. Manchmal unbequem, aber garantiert aufregend", heißt es dazu auf der "Elbschlosskeller"-Website.

Hin und wieder kommt es allerdings vor, dass der Kneipen-Wirt Besucher schon vor der Tour wieder nach Hause schicken muss. So auch am Samstag: "Ich habe leider eine Familie wegschicken müssen, und das ist insgesamt das zweite Mal, seit ich Touren laufe", berichtete Schmidt auf Instagram.

Es habe sich um Vater, Mutter und zwei Töchter gehandelt - die beide offensichtlich noch nicht volljährig gewesen seien. "Ich habe dann gesagt, dass das leider nicht geht", verdeutlichte die Kiez-Legende.

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Den Grund lieferte Schmidt gleich hinterher: "Nicht nur, dass ich Geschichten erzähle, die teilweise so heftig sind, dass sie einfach nichts für minderjährige Ohren sind. Wir gehen auch in den 'Elbschlosskeller' und in Kneipen. Die sind natürlich alle ab 18. Da passiert harter Tobak."

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Daniel "Kellerkind" Schmidt ist auf der sündigen Meile groß geworden

Der gebürtige Hamburger ist auf der sündigen Meile groß geworden und mit 18 in die Kneipe seines Vaters eingestiegen. (Archivfoto)  © Christian Charisius/dpa

Selbst wenn die Zeiten nicht mehr so verrückt seien wie früher, könne es immer mal passieren, "dass ein Wurfgeschoss durch die Gegend fliegt oder irgendwo mitten im Laden ein Blowjob passiert", unterstrich der 42-Jährige.

Wenn man eine Reeperbahn-Tour mit ihm buchen wolle, solle man deshalb immer eine Sache bedenken: "Es ist nichts für Minderjährige!", betonte der "Elbschlosskeller"-Chef.

Der gebürtige Hamburger selbst ist auf der sündigen Meile groß geworden, stieg mit 18 Jahren in die Kneipe seines Vaters Lothar ein und übernahm den "Elbschlosskeller" nach dessen Tod schließlich komplett.

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