Hitzeblog für den Norden: Temperaturen fallen, aber Unwetterrisiko bleibt

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Hamburg - Nach der extremen Hitze am Wochenende fallen die Temperaturen ab Montag, es drohen jedoch weiterhin Gewitter und Unwetter. In unserem Blog halten wir Euch über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Ab Montag fallen die Temperaturen in Norddeutschland, das Risiko von Gewittern und Unwetter bleibt aber bestehen. (Symbolfoto)
Ab Montag fallen die Temperaturen in Norddeutschland, das Risiko von Gewittern und Unwetter bleibt aber bestehen. (Symbolfoto)  © Patrick Pleul/dpa

Am Samstag hatten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Temperaturen von bis zu fast 40 Grad geherrscht, gefolgt von teils heftigen Unwettern.

Auch am Sonntag gab es im norddeutschen Raum Schauer und Gewitter, die Temperaturen blieben jedoch ähnlich wie am Vortag.

Ab Montag sollen die Temperaturen nun fallen, das Risiko von mitunter starken Regenschauern, Blitz und Donner bleibt jedoch bestehen.

Nächste Hitzewelle im Norden erwartet: Ab Freitag wird's richtig heiß!
Hamburg Wetter Nächste Hitzewelle im Norden erwartet: Ab Freitag wird's richtig heiß!

Welche Auswirkungen das Extrem-Wetter auf Veranstaltungen und Alltag im Norden hat, erfahrt Ihr in unserem TAG24-Blog.

29. Juni, 16.38 Uhr: Historische Temperaturen in Hamburg

Die Hansestadt hat im Juni ungewöhnlich hohe Temperaturen erlebt.

Wie der DWD mitteilte, lag die Temperatur im Mittel bei 19,2 Grad und ist damit 3,5 Grad höher als in der Referenzperiode von 1961 bis 1990.

An sechs Tagen gab es in der Hansestadt Höchstwerte von mehr als 30 Grad. Nur in den Jahren 1917 und 1947 habe es ähnliche Werte gegeben.

Im Juni hat es in der Hansestadt historische Höchsttemperaturen gegeben. (Symbolbild)
Im Juni hat es in der Hansestadt historische Höchsttemperaturen gegeben. (Symbolbild)  © Jonas Walzberg/dpa

29. Juni, 9.53 Uhr: DWD warnt vor Starkregen und Hagel im Nordosten

Der DWD hat am Montag eine amtliche Warnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel für Teile Mecklenburg-Vorpommerns herausgegeben.

Demnach kann es im Nordosten zu Niederschlagsmengen zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter pro Stunde kommen. Zudem sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 75 km/h möglich.

Neben Blitzeinschlägen besteht die Gefahr von herabstürzenden Ästen, umherfliegenden Gegenständen, raschen Überflutungen, Aquaplaning oder gar Erdrutschen. Anwohner sollte den Aufenthalt im Freien vermeiden.

29. Juni, 8.44 Uhr: Blitzreichstes Wochenende seit langem im Norden

Hinter Norddeutschland liegt das blitzreichste Wochenende seit langem.

Laut Blitz-Informationsdienst Aldis/Blids gab es in Schleswig-Holstein am Samstag 1839 Blitze an einem Tag - so viele wie seit 2021 nicht mehr. Am Samstag kamen 1824 weitere dazu.

Auch in Hamburg wurden am Sonntag mit 60 Blitzen so viele gezählt wie seit 2024 nicht mehr. 99 Blitze gab es darüber hinaus in Mecklenburg-Vorpommern.

Hinter Norddeutschland liegt das blitzreichste Wochenende seit langem.
Hinter Norddeutschland liegt das blitzreichste Wochenende seit langem.  © Daniel Bockwoldt/dpa

29. Juni, 7.59 Uhr: Hitzeschäden am Hamburger Flughafen

Wie der Hamburg Airport am Montagmorgen mitteilte, hat die extreme Hitze in den vergangenen Tagen für Schäden an Start- und Landebahn gesorgt.

Die erforderlichen Reparaturarbeiten konnten zwar in der Nacht abgeschlossen werden, das verwendete Material musste aus Sicherheitsgründen jedoch noch vollständig aushärten.

Deshalb begann der Flugbetrieb am Montag erst um 7 anstatt um 6 Uhr.

Am Hamburg Airport hat die extreme Hitze der vergangenen Tage für Schäden an Start- und Landebahn gesorgt. (Archivfoto)
Am Hamburg Airport hat die extreme Hitze der vergangenen Tage für Schäden an Start- und Landebahn gesorgt. (Archivfoto)  © Marcus Brandt/dpa

29. Juni, 7.33 Uhr: Wetter im Norden bleibt erst mal wechselhaft

Der Deutsche Wetterdienst rechnet am Montag vor allem in Mecklenburg-Vorpommern mit teils kräftigen Schauern und Gewittern, allerdings bleibt das Wetter in ganz Norddeutschland wechselhaft.

Kommende Nacht soll sich das Wetter beruhigen, zudem fallen die Temperaturen laut Meteorologen auf 9 bis 16 Grad im Nordwesten sowie 13 bis 19 Grad im Nordosten.

Am Dienstag wechseln sich in Hamburg und Schleswig-Holstein Sonne und Wolken ab, es soll aber trocken bleiben. Lediglich im Westen kann es nachmittags regnen oder gewittern.

In der Nacht zu Mittwoch nimmt das Gewitterrisiko im Norden wieder generell zu. Lokal kann demnach auch unwetterartiger Starkregen auftreten.

28. Juni, 20.39 Uhr: Diese Temperaturen warten in den nächsten Tagen auf den Norden

Nach der Hitzewelle am Wochenende soll es am Montag in Hamburg und Schleswig-Holstein nach Angaben des DWD zunächst bewölkt sein, bevor es im Tagesverlauf aufheitert. Außerdem gehen die Temperaturen im Vergleich zum Wochenende deutlich zurück.

Es werden Höchstwerte von 23 bis 27 Grad erwartet. Auch der Dienstag bleibt weitestgehend trocken mit maximal 21 bis 27 Grad. Am Mittwoch geht es ähnlich weiter: Höchstwerte von 21 Grad auf den Inseln und 24 Grad in Hamburg.

Auch in Niedersachsen und Bremen gehen die Temperaturen am Montag deutlich zurück: Höchstwerte von 23 bis 28 Grad im Binnenland und rund 20 Grad auf den Inseln werden erwartet. Am Dienstag können vor allem am Nachmittag lokale Schauer und Gewitter auftreten.

Maximal 25 bis 28 Grad im Binnenland, im Nordwesten sowie auf den Inseln 20 bis 24 Grad. Ähnlich sieht es am Mittwoch aus: Höchstwerte von 20 Grad auf den Inseln und 25 Grad im Süden und Osten.

28. Juni, 17.39 Uhr: Suche nach vermisstem Schwimmer abgebrochen

Mit einem Großaufgebot suchten Rettungskräfte am heutigen Sonntag nach einem vermissten Langstreckenschwimmer bei der Seebrücke Scharbeutz (Kreis Ostholstein) in der Ostsee. Gegen kurz nach 14 Uhr habe die DLRG über den vermissten Schwimmer informiert. Anschließend seien eine Drohne und diverse Boote im Einsatz gewesen.

Die Suchmaßnahmen blieben jedoch ohne Erfolg. Der Einsatz sei am Nachmittag abgebrochen worden.

Die Suche nach einem vermissten Langstreckenschwimmer vor Scharbeutz blieb am Nachmittag ohne Erfolg.
Die Suche nach einem vermissten Langstreckenschwimmer vor Scharbeutz blieb am Nachmittag ohne Erfolg.  © Arne Jappe

28. Juni, 16 Uhr: Blitz schlägt während Gewitter in Haus ein

Eine heftige Unwetterfront traf das Stadtgebiet Aurich zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen. So schlug unter anderem gegen 5 Uhr morgens in der Westerlooger Straße ein Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses ein und setzte diesen in Brand.

Bereits Minuten später trafen Einsatzkräfte ein und begannen sofort mit den Löschmaßnahmen. Das sich zu diesem Zeitpunkt direkt über der Einsatzstelle befindliche Gewitter schloss das Einsetzen der Drehleiter aus Gründen des Eigenschutzes zwar aus, dennoch verhinderte das schnelle Eingreifen der Feuerwehren eine Brandausbreitung und damit größeren Schaden.

Auch am Sonntag werden starke Gewitter in Teilen Norddeutschlands erwartet.

Während eines Dachstuhlbrands befand sich ein Gewitter unmittelbar über der Einsatzstelle.
Während eines Dachstuhlbrands befand sich ein Gewitter unmittelbar über der Einsatzstelle.  © Freiwillige Feuerwehr Aurich

28. Juni, 12.59 Uhr: Fahrbahn auf der A7 platzt wegen der Hitze auf

Wegen der extremen Hitze ist am Samstag der Asphalt auf der A7 bei Bad Fallingbostel (Niedersachsen) aufgeplatzt, wie die Polizei mitteilte.

Dabei wurden zwei Autos beschädigt, verletzt wurde aber niemand. Die Fahrstreifen in Richtung Hamburg mussten gesperrt werden, aktuell wird der Verkehr einspurig über den Seitenstreifen geleitet.

Laut der Polizei ist bis zur Reparatur der Fahrbahn mit Beeinträchtigungen in dem Bereich zu rechnen.

Auf der A7 bei Bad Fallingbostel in Niedersachsen ist am Samstag der Asphalt wegen der extremen Hitze aufgeplatzt. (Symbolfoto)
Auf der A7 bei Bad Fallingbostel in Niedersachsen ist am Samstag der Asphalt wegen der extremen Hitze aufgeplatzt. (Symbolfoto)  © Rene Priebe/dpa

28. Juni, 11.51 Uhr: Auch im Nordosten wird es wieder extrem heiß

Auch für Mecklenburg-Vorpommern hat der DWD am Sonntag erneut eine Warnung vor extremer Hitze herausgegeben. Es werden demnach bis zu 38 Grad im Nordosten, bei möglichen Unwettern mit Starkregen und Sturmböen.

Am Montag rechnen die Wetterexperten mit einem stark bewölkten Himmel und viel Nähe. Erneut sind lokal Gewitter und Unwetter möglich, bei Temperaturen bis 25 Grad an der Küste und 29 Grad an der Küste.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa

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