Hitzeblog für den Norden: Gleich mehrere Temperaturrekorde gebrochen!
Hamburg - Die Temperaturen in Deutschland klettern am Wochenende extrem in die Höhe. Auch Norddeutschland schwitzt. In unserem Blog halten wir Euch über aktuelle Entwicklungen zur Hitze im Norden auf dem Laufenden.
Am Samstag herrschten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bereits am Vormittag Temperaturen über 30 Grad.
Doch mit den steigenden Temperaturen nimmt auch die Wahrscheinlichkeit für Unwetter zu. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach bereits eine Unwetterwarnung für Samstagabend in Hamburg aus.
Und auch am Sonntag könne es zu Schauern und Gewittern kommen, die Temperaturen werden jedoch ähnlich wie am Vortag erwartet.
Welche Auswirkungen das Extrem-Wetter auf Veranstaltungen und Alltag im Norden hat, erfahrt Ihr in unserem TAG24-Blog.
27. Juni, 21.44 Uhr: Sanitätszentrum auf St. Pauli eingerichtet
Die Hitzewelle bringt Hamburg an seine Grenzen. Aufgrund der hohen Belastung richtete die Feuerwehr gemeinsam mit Hilfsorganisationen in einer Turnhalle des FC St. Pauli an der Budapester Straße ein Sanitätszentrum ein, um die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten.
Wozu das Ganze? In dem Sanitätszentrum sollen Patienten behandelt werden, die unter hitzebedingten Beschwerden leiden, jedoch keinen stationären Krankenhausaufenthalt benötigen.
27. Juni, 21.15 Uhr: Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen knacken Hitzerekord!
Es geht weiter mit den Rekorden: In Hamburg ist am heutigen Samstag der Rekord für die höchste bislang gemessene Juni-Temperatur geknackt worden! An der Station Hamburg-Neuwiedenthal seien 39,4 Grad Celsius gemessen worden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.
Zuvor lag der Juni-Rekord der Hansestadt bei 36,5 Grad und wurde am 29. Juni 1947 gemessen. Und auch Schleswig-Holstein schreibt Geschichte. Dort wurde am Samstag ebenfalls der bisherige Rekord für die höchste bislang gemessene Temperatur geknackt!
An der Station Grambek im Kreis Herzogtum Lauenburg sei eine Temperatur von 39,2 Grad Celsius gemessen worden. Der bisherige Rekord lag bei 39,1 Grad und wurde am 20. Juli 2022 gemessen. Ähnliches gilt für Niedersachsen. Mit 40,2 Grad in Lüchow hat der DWD die bisher höchste Temperatur in diesem Bundesland gemessen.
Der bisherige Hitzerekord im Land zuvor lag bei 40 Grad am 20. Juli 2022 in Barsinghausen (Region Hannover).
27. Juni, 19.32 Uhr: Unwetter sorgt für überschwemmte Straßen und umgekippte Bäume
In einigen Regionen im Norden drohen nach der Hitze nun heftige Unwetter. Winsen (Luhe) im Landkreis Harburg hat es bereits am späten Samstagnachmittag erwischt. Ein heftiges Gewitter zog über die niedersächsische Kreisstadt und sorgte damit für teilweise überflutete Straßen.
Auch mehrere Keller sollen wegen des starken Regens unter Wasser gesetzt worden sein. Während des Gewitters stürzten zudem auch vereinzelt Bäume um. Für eine spürbare Abkühlung soll das Gewitter allerdings nicht gereicht haben. Die Luft blieb schwül, berichtete ein Reporter vor Ort.
27. Juni, 18.21 Uhr: Hamburgs Feuerwehr bekommt mehr Rettungswagen
Wegen der starken Auslastung unter anderem wegen hitzebedingter Einsätze stockt die Feuerwehr in Hamburg die Zahl ihrer Rettungswagen auf. Auch auf Rettungswagen von Hilfsorganisationen wie etwa des DRK oder des Arbeiter-Samariter-Bundes werde zurückgegriffen. Intern wurden zudem Ressourcen aus dem Bereich Brandschutz abgezogen und hierfür Freiwillige Feuerwehren eingebunden.
Die Feuerwehr verzeichnete bis zum späten Nachmittag schon mehr als 1000 Einsätze. Normalerweise habe man rund 1000 binnen 24 Stunden.
27. Juni, 15.55 Uhr: Bremen knackt Poolnudel-Rekord
Nicht nur der Wetterdienst meldet Rekorde. Auch Bremen verzeichnet seit Samstagmittag einen neuen Rekord: Im Horner Bad ist der eingetragene Rekord aus dem Guinness-Buch für die meisten gleichzeitig auf Poolnudeln treibenden Menschen geknackt worden!
Insgesamt 434 Teilnehmer ließen sich gleichzeitig mit ihren bunten Schwimmhilfen durch das Wasser treiben und überboten damit die bisherige Bestmarke aus den USA deutlich. Zu der Aktion unter dem Motto "Mission Poolnudel" wurde im Radio aufgerufen. Damit möglichst viele Bremer dabei sein konnten, war der Eintritt in das Freibad von 10 Uhr bis 13 Uhr sogar kostenlos.
27. Juni, 15.50 Uhr: Trotz Hitze keine überfüllten Freibäder in Hamburg
Hamburg schwitzt. Doch trotz der Extrem-Temperaturen hält sich der Andrang auf Hamburgs Freibäder offenbar in Grenzen. Wie der Sprecher von Bäderland mitteilte, ist am heutigen Samstag zwar deutlich mehr los als noch in den vergangenen Tagen - von Rekordzahlen könne man jedoch nicht sprechen.
Zwar müssen Gäste bei einigen Bädern am Einlass gelegentlich etwas anstehen. Einen Einlassstopp habe es allerdings weder heute noch in der vergangenen Woche gegeben.
27. Juni, 14.42 Uhr: Ostseestrände voll, Rettungsschwimmer gibt Tipps
Die hohen Temperaturen ziehen am Samstag viele Badegäste an die Ostsee. Der Strand sei "brechend voll", sagte gegen Mittag etwa Lukas Reuter von der DLRG-Ortsgruppe Haffkrug-Scharbeutz zu dpa. Statt Badenotfällen berichtete Reuter bislang eher von medizinischen Notfällen in Form von Kreislaufproblemen wegen der Hitze.
Der Rettungsschwimmer empfahl deshalb, langsam ins Wasser zu gehen und sich dabei schrittweise abzukühlen, um den Kreislauf nicht zu überfordern. Viel trinken sei ebenfalls wichtig. Außerdem appellierte er angesichts voller Strände an Eltern, dass sie auf ihre Kinder achten "und das Handy mal weglegen vielleicht". Ein paar Kinder habe man schon suchen müssen, aber auch wiedergefunden.
27. Juni, 10.47 Uhr: Erst Hitze - dann Gewitter, Starkregen und Hagel
Neben der Hitzewelle kommt auch ein Unwetter auf die Hansestadt zu. Der DWD warnt vor schwerem Gewitter im Zeitraum von: Samstag, 21 Uhr, bis Sonntag, 8 Uhr.
Diese starken Gewitter sollen ab Samstagabend über den Nordwesten von Deutschland ziehen. Dabei müssen die Norddeutschen mit Sturmböen bis zu 100 km/h rechnen. Vereinzelt kann es sogar auch Orkanböen bis 120 km/h geben.
Doch damit nicht genug: In Hamburg wird mit heftigem Starkregen um die 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit gerechnet. Punktuell können in wenigen Stunden auch um die 50 Liter pro Quadratmeter herunterkommen. Zusätzlich wird Hagel mit Korngrößen um die 4 Zentimeter vorhergesagt.
27. Juni, 10.09 Uhr: Amtliche Hitzewarnung gilt bis Sonntag
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Hamburg eine amtliche Warnung für extreme Hitze herausgegeben. Die Warnung gilt für den Zeitraum von Samstag, 11 Uhr bis Sonntag, 19 Uhr.
Sowohl am Samstag als auch am Sonntag soll es zu einer extremen Wärmebelastung in der Hansestadt kommen. Gerade im dichtbebauten Stadtgebiet ist in der Nacht mit einer zusätzlichen Belastung durch geringere Abkühlung zu rechnen.
27. Juni, 8.47 Uhr: DWD warnt vor extremer Wärme und Gewitter
Auch am Samstag ist mit keiner Abkühlung im Norden zu rechnen: Bis zu 38 Grad warm soll es im Raum Hamburg werden.
Neben den hohen Temperaturen macht der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch auf eine erhöhte Gewittergefahr aufmerksam.
Ab Samstagnachmittag bestehe eine Unwettergefahr: Unter anderem durch heftigen Starkregen in kurzer Zeit (um die 30 Liter pro Quadratmeter). Außerdem soll es schwere Sturmböen, um die 100 km/h geben und es könne zu Hagelschauern kommen.
26. Juni, 21.37 Uhr: Fest von Hamburger Tierschutzverein findet trotz Hitze statt
Zahlreiche Absagen hat es aufgrund der Hitzewelle in den letzten Tagen bereits gegeben. Doch beim Hamburger Tierschutzverein sieht das Ganze anders aus. "Unser Tierschutzfest am 28. Juni 2026 wird trotz der höheren Temperaturen stattfinden", teilten die Veranstalter auf Instagram mit.
Was Teilnehmer erwartet? Eiscreme, Schatten, Erfrischungsgetränke und Hunde-Wasser-Parcours. Dennoch empfiehlt der Verein Hundebesitzern vorab zu prüfen, ob die Vierbeiner Zuhause oder bei Freunden kühler untergebracht wären.
26. Juni, 21.21 Uhr: Niedersachsens Gesundheitsminister spricht Warnung aus
Auch Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (60, SPD) warnt vor den Gefahren des warmen Wetters. Er bitte alle Menschen, auf sich zu achten und zusätzliche Risiken wie Alkoholkonsum oder Sporteinheiten in der Mittagssonne zu vermeiden.
Zudem rief der Minister dazu auf, auch auf Obdachlose und andere Mitmenschen bei den Extrem-Temperaturen zu achten.
26. Juni, 19.25 Uhr: Fahrspur auf A7 wegen Hitzeschaden bis Montag gesperrt
Wegen der Hitzewelle hat die Autobahn GmbH Nord ihre Kontrollen auf den Autobahnen in Norddeutschland bereits verstärkt. Dass diese Maßnahme sinnvoll ist, zeigt sich nun auf der A7: Wegen eines Hitzeschadens in der Fahrbahn wurde ein Fahrstreifen im Süden Hamburgs gesperrt.
Der Hauptfahrstreifen in Richtung Norden kann in Höhe der Anschlussstelle Hamburg-Marmstorf auf 2,5 Kilometern daher nicht befahren werden. Auf der betroffenen Fahrbahn habe sich stellenweise die Asphaltdeckschicht abgelöst.
Die Sperrung werde voraussichtlich noch bis Montagnachmittag um 15.30 Uhr andauern. Die Ausfahrt Marmstorf sei ebenfalls gesperrt worden, die Auffahrt sei verkürzt, stehe aber weiter zur Verfügung.
26. Juni, 17.35 Uhr: Tag der Wissenschaft in Bremen abgesagt
Eigentlich sollte am Wochenende Forschung in der Bremer City erlebbar werden. Doch die Sommerhitze macht dem Event nun einen Strich durch die Rechnung. Der Tag der Wissenschaft in Bremen wurde abgesagt.
"Trotz der umfangreichen Vorbereitungen tragen wir Verantwortung für die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher sowie der Ausstellenden. Deshalb haben wir uns entschieden, den Tag der Wissenschaft abzusagen", so Wissenschaftssenatorin Henrike Müller (Grüne) in einer Mitteilung.
26. Juni, 16.50 Uhr: Regionalbahn-Stopps entfallen wegen Hitze am Wochenende
Auch im Nahverkehr zeigt die bevorstehende Hitze Auswirkungen: In Schwerin entfallen am Wochenende auf den Regionalbahnlinien RE1 und RE8 die Stopps Schwerin Süd und Holthusen. Die betroffenen Linien verkehren zwischen Hamburg und Rostock (RE1) beziehungsweise Wismar, Berlin und Elsterwerda (RE8).
Grund für den Ausfall sind die Bahnhöfe an den betroffenen Haltestellen, die Fahrgästen keinen ausreichenden Schutz vor der Hitze bieten. Die Einschränkung gilt ab Samstag 0 Uhr bis Sonntag 24 Uhr.
26. Juni, 14.33 Uhr: Veranstalter von Paul-Kalkbrenner-Konzert plant besonderes Schutzkonzept
Am Samstag steht in Hamburg auf dem Heiligengeistfeld ein Konzert von Technostar Paul Kalkbrenner (49) an. Erwartet werden knapp 20.000 Fans. Wegen der Extrem-Temperaturen hat sich der Veranstalter ein spezielles Konzept überlegt. Konzertbesucher dürfen Trinkbehälter wie etwa PET-Flaschen mitbringen – Glasflaschen sind aber verboten.
Die Behälter können dann immer wieder kostenlos auf dem Gelände aufgefüllt werden. Zudem sollen auf dem Areal technische Kühlungsmaßnahmen wie mobile Systeme zur Luft- und Flächenkühlung eingerichtet werden. Auch die Einlasszeit wurde nach hinten verschoben.
Der Einlass beginnt laut Veranstalter jetzt spätestens um 19 Uhr – ursprünglich sollte es schon um 16 Uhr losgehen. Der Sanitätsdienst vor Ort soll ebenfalls aufgestockt werden.
26. Juni, 14.08 Uhr: Renntag der Pferde auf kommenden Mittwoch verlegt
Auch auf den Pferdesport hat die derzeitige Hitze Auswirkungen. Der Verband Deutscher Galopp und der Hamburger Renn-Club haben den für Sonntag geplanten Renntag in Hamburg auf den kommenden Mittwoch verlegt.
"Grundlage dieser Entscheidung war eine umfassende Bewertung der Gesamtlage. Dabei wurden nicht allein die prognostizierten hohen Temperaturen berücksichtigt, sondern auch die organisatorischen und logistischen Herausforderungen für Aktive, Pferde, Funktionsträger und Rennclub", hieß es in einer Stellungnahme.
Die Veranstalter bedauerten die Unannehmlichkeiten, zeigten sich jedoch davon überzeugt, dass die Entscheidung "im Interesse aller Beteiligten" sei.
26. Juni, 13.32 Uhr: Hitze hat Auswirkungen auf die Kieler Woche
Von der aktuellen Hitzewelle bleibt auch die Kieler Woche nicht verschont. Die Veranstalter haben nun das Programm aufgrund der Temperaturen angepasst, unter anderem gibt es bei den Workshops mit Kindern nun eine längere Mittagspause, zudem finden sie in Zelten statt.
Die Stadt appellierte zudem an Besucher der Segelregatta und des Volksfestes, auf sich und andere zu achten. Abkühlung gibt es beispielsweise durch öffentliche Trinkwasserspender auf der Krusenkoppel und in Schilksee. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Wasserbehälter aufzufüllen.
Laut der Polizei gab es bisher keine zusätzlichen Einsätze aufgrund der Temperaturen. Eine Sprecherin sprach von einem "moderaten" Verlauf.
26. Juni, 11.44 Uhr: Autobahn GmbH intensiviert Streckenkontrollen
Wie die Autobahn GmbH Nord am Freitag mitteilte, werden die Streckenkontrollen aufgrund der Hitze intensiviert. Straßen und Brücken seien aufgrund der hohen Temperaturen besonderen Belastungen ausgesetzt.
Um Schäden frühzeitig zu erkennen und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, sollen die Autobahnen im Zuständigkeitsbereich zweimal täglich überprüft werden - auch am Wochenende.
So sollen mögliche Verdrückungen, Aufwölbungen oder Ausbrüche der Fahrbahn, Rissbildungen und sonstige Veränderungen der Fahrbahndecke frühzeitig entdeckt und schnell behoben werden können.
26. Juni, 10.12 Uhr: DWD warnt vor "extremer Wärmebelastung"
Der DWD hat am Freitag eine amtliche Warnung vor extremer Hitze für Hamburg herausgegeben. Die Warnung gilt für den Zeitraum von Freitag, 11 Uhr bis Samstag, 19 Uhr.
Am Freitag wird demnach eine starke Wärmebelastung erwartet, am Samstag gar eine extreme Wärmebelastung. Vor allem im dicht bebauten Stadtgebiet ist aufgrund einer geringen nächtlichen Abkühlung mit einer zusätzlichen Belastung zu rechnen.
26. Juni, 9.25 Uhr: Feuerwehr appelliert an die Bevölkerung
Angesichts der angesagten Temperaturen ruft die Hamburger Feuerwehr die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht auf. Gleichzeitig warnen die Einsatzkräfte vor der Gefahr von Waldbränden.
Die Kameraden appellieren, auf offenes Feuer und Grillen in der Nähe trockener Vegetation zu verzichten und Zigaretten niemals achtlos wegzuwerfen. Zudem sollen Fahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen oder Waldwegen abgestellt werden, weil heiße Fahrzeugteile einen Brand auslösen können.
Darüber hinaus gibt die Feuerwehr folgende Tipps bei hohen Temperaturen:
- ausreichend Wasser und andere alkoholfreie Getränke trinken - auch ohne Durstgefühl
- körperliche Anstrengungen vermeiden
- möglichst in schattigen oder klimatisierten Bereichen aufhalten
- leichte, helle Kleidung tragen und an ausreichend Sonnenschutz in Form von Kopfbedeckung und Sonnencreme denken
- Fenster tagsüber geschlossen halten und Räume verdunkeln
- niemals Kinder, hilfsbedürftige Personen oder Tiere in geparkten Fahrzeugen zurücklassen
- auf Warnsignale des Körpers hören. Bei Schwindel, Übelkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Verwirrtheit an einen kühlen Ort begeben oder Hilfe suchen
- vor dem Baden langsam abkühlen und langsam ins Wasser gehen. Das Wasser bei Unwohlsein sofort verlassen
Darüber hinaus erinnert die Feuerwehr daran, dass in Hamburg verschiedene Möglichkeiten bestehen, um an heißen Tagen Abkühlung zu finden - unter anderem schattige Grünlagen, Trinkwasserbrunnen oder Refill-Stationen.
Die Angebote sind auf der digitalen Karte "kühle Orte" zu finden.
26. Juni, 6.57 Uhr: Fischmarkt öffnet wie gewohnt seine Pforten
Morgenstund hat Gold im Mund: Während viele Veranstaltungen am Wochenende aufgrund der Hitze bereits abgesagt wurden, öffnet der traditionelle Fischmarkt am Sonntag wie gewohnt von 5 Uhr bis 9.30 Uhr. Das erklärte ein Bezirksamt-Sprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Es werde damit gerechnet, dass fast alle der 140 Händler wie gewohnt da sein werden und frischen Fisch, Gemüse oder Pflanzen verkaufen werden.
Bis zu 50.000 Menschen besuchen jeden Sonntag den Fischmarkt an der Elbe.
25. Juni, 19.30 Uhr: Hamburg Harley-Days-Parade am Sonntag findet nicht statt
Biker aufgepasst: "Aufgrund der aktuellen Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit prognostizierten Temperaturen von bis zu 38 °C wird die Harley-Parade in diesem Jahr nicht stattfinden", teilten die Veranstalter am Donnerstagnachmittag auf Instagram mit.
Der Grund: "Unter diesen Bedingungen kann die Parade aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht durchgeführt werden.
Auch die geführten Touren sind betroffen und finden in diesem Jahr nicht statt", heißt es weiter. Nach aktuellem Stand finden die Hamburg Harley Days abgesehen von der Parade am Sonntag und den Touren jedoch weiterhin wie geplant statt.
Das Biker-Event findet vom 26. bis 28. Juni 2026 auf dem Gelände am Großmarkt Hamburg statt.
25. Juni, 16.51 Uhr: Achtung, Waldbrandgefahr in Schleswig-Holstein
Neben Waldbrandgefahr in Hamburg warnen Experten nun auch vor Trockenheit in Schleswig-Holstein. Aktuell besteht dort bereits die zweithöchste Warnstufe für die Gefahr von Bränden auf Wiesen und in Wäldern, wie der Landesfeuerwehrverband mitteilte.
"Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass sich Brände auf Feldern, Wiesen oder in Wäldern sehr schnell ausbreiten können. Oft reichen schon kleine Unachtsamkeiten aus, um einen Brand auszulösen", appelliert Landesbrandmeister Jörg Nero nach Angaben von dpa.
Offenes Feuer in Waldnähe oder Zigaretten in der Natur sollten daher unbedingt vermieden werden.
25. Juni, 15.35 Uhr: Bäderland verändert Öffnungszeiten
Bei den Extrem-Temperaturen hilft vor allem eines: Abkühlung. Und genau die finden Wasserratten unter anderem im Freibad. Wegen der Hitze passt Bäderland an einigen Standorten die Öffnungszeiten an. Das Hamburger "Sommerfreibad Marienhöhe" hat Samstag und Sonntag von 11 bis 20 Uhr geöffnet - und damit eine Stunde länger als sonst.
Gleiches gilt für das "Sommerfreibad Osdorfer Born". Auch hier können Badefans am Samstag und Sonntag noch bis 20 Uhr und damit eine Stunde länger planschen.
25. Juni, 15.09 Uhr: Stadtpark Open Air in Hamburg passt Regeln an
Seit dem 16. Mai bietet des Stadtpark Open Air in Hamburg auch in diesem Jahr wieder einen bunten Mix an Konzerten. Doch auch vor dem Kult-Event macht die Hitzewelle keinen Halt. Für das bevorstehende Konzertwochenende wurden deshalb vorübergehend die Getränkeregeln angepasst.
Gäste der Konzerte von Angus and Julia Stone sowie der beiden ausverkauften Veranstaltungen "Der Norden singt" dürfen PET-Flaschen, Tetra Paks und eigene Trinkflaschen mit Deckel bis zu einem Fassungsvermögen von 0,5 Litern mit auf das Gelände bringen.
Die mitgebrachten Gefäße können dann immer wieder kostenlos aufgefüllt werden.
Titelfoto: Benjamin Haller/dpa
