Heute vor 26 Jahren: Ein neues Betriebssystem veränderte Unternehmens-IT

Heute vor 26 Jahren, am 17. Februar 2000, veröffentlichte Microsoft Windows 2000. Das Betriebssystem basierte vollständig auf der NT-Architektur und wurde vor allem für den Einsatz in Unternehmen und professionellen IT-Umgebungen entwickelt.

Andere historische und technische Meilensteine gibt's unter: heute vor ... Jahren.

Entwicklung der Microsoft Windows Symbole.  © Fotomontage: 123rf/dotshock, 123rf/ultimasperanza

Windows 2000 war der direkte Nachfolger von Windows NT 4.0 und wurde intern als Windows NT 5.0 geführt.

Während Microsoft zu dieser Zeit mit Windows 98 und später Windows ME weiterhin Systeme für Privatanwender anbot, richtete sich Windows 2000 primär an Unternehmen, Behörden und Organisationen mit komplexen IT-Strukturen.

Ziel war es, ein stabiles und sicheres Betriebssystem bereitzustellen, das sowohl als Arbeitsplatz- als auch als Serverbetriebssystem eingesetzt werden konnte.

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Windows 2000 erschien in vier Hauptversionen:

  • Windows 2000 Professional - für Arbeitsplatzrechner

  • Windows 2000 Server - für kleinere Serverumgebungen

  • Advanced Server - für größere Netzwerke

  • Datacenter Server - für hochverfügbare Rechenzentren

Diese Editionen deckten unterschiedliche Anforderungen von Büroarbeitsplätzen bis hin zu unternehmenskritischen Serverdiensten ab.

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Fun Fact: Windows 2000 zählte mit geschätzten Entwicklungskosten von etwa 2 Milliarden US-Dollar zu den größten Softwareprojekten, die Microsoft bis dahin realisierte. In der öffentlichen Wahrnehmung wurde der Name humorvoll mit der Größe des Entwicklerteams (sprich: 2000 Programmierern) in Verbindung gebracht.

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Windows 2000: Technische Grundlagen und Neuerungen

Die Basis von Windows 2000 bildete der NT-Kernel, der für kontrollierte Speicherverwaltung, Mehrbenutzerbetrieb und hohe Systemstabilität ausgelegt war.

Gegenüber dem Vorgänger Windows NT 4.0 bot Windows 2000 eine modernere Benutzeroberfläche, verbesserte Plug-and-Play-Unterstützung sowie erweiterte Netzwerkfunktionen.

Eine zentrale Neuerung war die Einführung von Active Directory. Dieser Universaldatendienst ermöglichte erstmals eine zentrale Verwaltung von Benutzern, Computern und Ressourcen innerhalb von Netzwerken und ersetzte das bisherige Domänenmodell von Windows NT.

Bis 2005 stellte Microsoft mehrere Updates für Windows 2000 bereit. Dennoch blieb das System in vielen Unternehmen über die Einführung von Windows XP und Windows Vista hinaus im Einsatz. Im Jahr 2010 endete schließlich der technische Support.

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