Polizist durch Schüsse lebensgefährlich verletzt: SEK durchsucht Wohnung

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Göttingen - Die Ermittlungen um die Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien in Göttingen (Niedersachsen) gehen weiter: Am Freitagmorgen wurde die Wohnung eines Tatverdächtigen durchsucht.

Die Ermittlungen nach Ausschreitungen in Göttingen gehen weiter.
Die Ermittlungen nach Ausschreitungen in Göttingen gehen weiter.  © Stefan Rampfel/dpa

Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos rückten im Göttinger Stadtteil Holtensen an. Das Amtsgericht Braunschweig hatte zuvor den Durchsuchungsbeschluss erlassen.

Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler "beweiserhebliche" Gegenstände und stellten sie für weitere Untersuchungen sicher. Genaue Angaben zum Fund machte die Polizei bislang nicht.

Das SEK musste am Morgen mit schweren Mitteln in die Wohnung einbrechen. "Hierbei kam es zu lauten Knallgeräuschen, die von der Nachbarschaft vermutlich wahrgenommen wurden", teilte die Polizeiinspektion Göttingen mit.

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Die Beamten geben aber Entwarnung: Es habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden, es wurde niemand verletzt.

Nach Auseinandersetzung in Göttingen: Ermittlungen gegen 49 Verdächtige!

Am späten Abend des 13. Juni kam es zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien am Weender Tor in Göttingen. Hierbei gab ein 16-jähriger Tatverdächtiger mehrere Schüsse aus einer scharfen Waffe ab und fügte einem Polizisten lebensbedrohliche Verletzungen zu.

Der Jugendliche war anschließend auf der Flucht, stellte sich aber wenig später selbst. Der 26-jährige Polizist schwebt nicht mehr in Lebensgefahr und ist auf dem Weg der Besserung.

Die Ermittlungen in dem Fall sind weitläufig. Insgesamt wird derzeit gegen 49 Verdächtige ermittelt.

Titelfoto: Stefan Rampfel/dpa

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