Er soll Enkelin getötet haben: Häftling tot in Gefängniszelle entdeckt
Burg - Schock-Entdeckung im Gefängnis: Ein Häftling wurde tot in seiner Zelle aufgefunden. Bis zu seinem Tod saß er in Untersuchungshaft.
Der 55 Jahre alte Deutsche wurde am Donnerstagmorgen in seiner Einzelzelle in der JVA Burg bei Magdeburg tot entdeckt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur.
Die Beamten gehen derzeit davon aus, dass sich der Häftling selbst umgebracht hat. Die Ermittlungen wurden eingeleitet.
Der Mann saß in Untersuchungshaft, da er wohl Ende November seine gerade einmal fünf Monate alte Enkelin getötet haben soll.
Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass das Verfahren gegen den 55-Jährigen nun abgeschlossen ist.
Am 24. November wurden Rettungskräfte nach Ilberstedt (Salzlandkreis) alarmiert, da ein Baby bewusstlos geworden war. Man habe versucht, das Mädchen zu reanimieren, leider ohne Erfolg. Der 55-jährige Tatverdächtige und Opa der Kleinen wurde schon am Folgetag festgenommen.
Normalerweise berichtet TAG24 nicht über Suizide. Da der Leichenfund aber mit einer Mordermittlung zusammenhing, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren.
Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.
Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
