"Absolut falsch": Jared Leto wehrt sich gegen schwere Missbrauchsvorwürfe
USA - Zehn Frauen haben schwere Vorwürfe gegen den Oscar-Preisträger Jared Leto (54) erhoben: Er soll sie sexuell missbraucht haben - jetzt äußert sich der "Thirty Seconds to Mars"-Frontmann selbst.
"Ich habe in meinem ganzen Leben niemals jemanden sexuell missbraucht. Diese Behauptungen sind absolut und kategorisch falsch", so Leto gegenüber TMZ.
Eine der Frauen, die ihm Missbrauch oder die Drohung mit sexuellem Missbrauch vorwirft, soll bei der mutmaßlichen Tat gerade einmal 17 Jahre alt gewesen sein.
Eine weitere erklärte, er habe ihr im Alter von 19 Jahren mit sexuellem Missbrauch gedroht.
Die dritte Frau gab an, mit dem Sänger im Badezimmer eines Motels Sex gehabt zu haben. Sie sei damals ebenfalls erst 17 Jahre alt gewesen.
Eine vierte Frau erklärte, Leto habe sie im Alter von 16 Jahren mit sexuell eindeutigen Telefonaten gezielt beeinflusst - er habe sie "gegroomt". Das bedeutet, dass ein Erwachsener gezielt das Vertrauen eines Kindes oder Jugendlichen erschleicht, um die Person später sexuell auszunutzen oder zu missbrauchen.
Kurz nach den Telefonaten habe er ihr eine NDA, also eine Verschwiegenheitserklärung, geschickt, die sie jedoch nie unterschrieben habe.
Seit Jahren kursieren Missbrauchsgerüchte um Jared Leto
Über ihre Erfahrungen mit dem Schauspieler berichteten die betroffenen Frauen in der BBC-Dokumentation "Jared Leto: Hollywood's Dark Secret". Der Doku zufolge sollen sich die Vorfälle zwischen 2002 und 2016 ereignet haben - zu einer Zeit, als Leto in seinen 30ern und 40ern gewesen sei.
"Das ist 25 Jahre her und er ist damit davongekommen", sagte eines der mutmaßlichen Opfer in der Dokumentation.
Seit Jahren kursieren Gerüchte und Vorwürfe über mutmaßliches sexuelles Fehlverhalten des Schauspielers, die er selbst stets zurückgewiesen hat. Die Journalisten der Dokumentation hätten zudem mit ehemaligen Mitarbeitern des 54-Jährigen gesprochen.
Demnach hätten sich viele Kollegen unwohl mit dem Umgang gefühlt, den der Star mit deutlich jüngeren Frauen gepflegt haben soll. Er habe sie demnach in seine Umkleide oder zu sich nach Hause eingeladen.
Titelfoto: Scott A Garfitt/Invision/AP

