Nach Tötungsdelikt an 15-Jährigem: Tatverdächtiger festgenommen

Eckernförde/Bremen - Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde (Schleswig-Holstein) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es ist die zweite Verhaftung in dem Fall.

Der Jugendliche (†15) soll bei einem Streit vor einem Supermarkt tödlich verletzt worden sein.  © Florian Sprenger

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, erließ eine Richterin bereits am Sonntag einen Untersuchungshaftbefehl gegen einen 22-jährigen Mann aus Bremen.

Die Ermittler fahndeten intensiv nach dem Verdächtigen, bis der Mann sich am Dienstag in Bremen bei einer Polizeidienststelle stellte. Er wurde festgenommen und kam zunächst in Polizeigewahrsam.

Am späten Nachmittag wurde der 22-Jährige einem Haftrichter vorgeführt, schließend kam er in eine Justizvollzugsanstalt.

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Es ist die zweite Festnahme in diesem Fall. In der vergangenen Woche wurde ein 23-Jähriger aus Bremen inhaftiert. Nach Überprüfung des Alibis wurde der Mann allerdings wieder aus der Haft entlassen.

Die parallel geführten Ermittlungen brachten die Mordkommission auf die Spur des nun verhafteten 22-Jährigen.

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15-Jähriger starb nach Auseinandersetzung vor einem Supermarkt

Die Polizei fand den tödlich verletzten Jugendlichen etwa drei Kilometer vom Tatort entfernt.  © Florian Sprenger

Am 11. März war vor einem Supermarkt in Eckernförde ein Streit zwischen mehreren Personen eskaliert. Es kam zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung.

Zeugen berichteten, dass kurz nach dem Streit ein Auto den Tatort verließ.

Polizisten trafen wenig später in der Straße Schiefkoppel auf einen schwer verletzten Jugendlichen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für den 15-Jährigen jede Hilfe zu spät. Er erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen Verletzungen.

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Die Fahndung nach den Tatbeteiligten und dem Auto verlief zunächst erfolglos, daher bat die Polizei die Bevölkerung um Hilfe und schaltete das Hinweisportal der Landespolizei frei.

Zudem setzte die Staatsanwaltschaft Kiel eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung von Tatbeteiligten führen.

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