Surrealismus trifft auf Realismus: Leipziger Galerie präsentiert Michael Kunert

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Leipzig - Die Galerie W182 präsentiert seit Donnerstag im Leipziger Stadtteil Sellerhausen unter dem Titel "Quer/Schnitt" eine Auswahl der Werke von Michael Kunert.

Michael Kunert (l.) präsentiert seit Donnerstag seine Werke in der Galerie W182. Kunstbuchautor Michael Hametner (r.) startete den Abend mit einleitenden Worten über den Künstler.
Michael Kunert (l.) präsentiert seit Donnerstag seine Werke in der Galerie W182. Kunstbuchautor Michael Hametner (r.) startete den Abend mit einleitenden Worten über den Künstler.  © Emily Mittmann

Schillernde Farben, zahlreiche Besucher und lebhafte Musik: So startete die Ausstellung des Leipziger Malers Michael Kunert am vergangenen Donnerstag in der Galerie W182.

Dabei sorgten nicht zuletzt Kunerts Bilder für eine Atmosphäre, die die kleine Galerie mit einem urbanen Nachtclub vergleichbar machte.

"Wenn man diesen Raum betritt, dann ist eine Energie auf den Bildern und an der Wand", staunte auch Kunstbuchautor Michael Hametner, der die Vernissage mit einleitenden Worten über den Künstler und sein Werk startete.

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Im Anschluss daran sorgte das Duo "String and Harp" für musikalische Unterhaltung.

Für musikalische Unterhaltung sorgte das Duo "String and Harp".
Für musikalische Unterhaltung sorgte das Duo "String and Harp".  © Emily Mittmann
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Bilder, die es in sich haben: Surrealismus und Realismus treffen aufeinander

In seinen Bildern thematisiert Kunert Erotik, Verbrechen, Gewalt und Kapitalismus und setzt sie ins Verhältnis zum Menschen.
In seinen Bildern thematisiert Kunert Erotik, Verbrechen, Gewalt und Kapitalismus und setzt sie ins Verhältnis zum Menschen.  © Emily Mittmann

Vor einer städtischen Bühne thematisiert Kunert Erotik, Verbrechen, Gewalt und Kapitalismus und setzt sie ins Verhältnis zum Menschen.

Dabei sei neben einzelnen Stillleben immer ein Raum von zentraler Bedeutung, in dem sich Personen zueinander verhalten, so Hametner.

Denn obwohl sich Kunerts Werke stets durch eine "im Kern realistische Malweise" auszeichnen würden, entstünden immer wieder entfremdete Erzählungen, die vom Betrachter neu entdeckt werden können.

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Aus gebrochenen und gedeckten Acrylfarben sowie zahlreichen Eigenheiten ergebe sich schließlich ein "magischer und mystischer Realismus".

Das Ergebnis sei eine Kunstwelt, die ihren eigenen Gesetzen folgt und ein Porträt unserer Zeit liefert, erklärte Hametner.

Bis zum 5. Oktober werden Kunerts Bilder in der Galerie W182 zu sehen sein.
Bis zum 5. Oktober werden Kunerts Bilder in der Galerie W182 zu sehen sein.  © Emily Mittmann

Noch bis zum 5. Oktober wird die Ausstellung wöchentlich von Donnerstag bis Samstag jeweils von 16 bis 19 Uhr zu sehen sein.

Titelfoto: Emily Mittmann

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