Leipzig - Zwei Wochen noch, dann geht Leipzigs Gaming-Festival Caggtus in die nächste Runde! Einer, der dann wieder mit von der Party sein wird, ist Messestadt-Streamer Maxim Markow (38). TAG24 sprach mit dem Content Creator über Leipzigs neues Gaming Event - und warum die Caggtus gerade für ihn und seine Kollegen ein tolles Fest ist.
Maxims erste Berührungspunkte mit Gaming-Events in Leipzig gehen zurück auf die Games Convention, den Vorgänger der heutigen Gamescom, wie er TAG24 verrät. "Da habe ich noch als eine Art Kellner gearbeitet und die Stände mit Getränken beliefert. Das war so meine früheste Erfahrung."
Die Verbindung zur Caggtus sei wie üblich in seinem Job über eine Anfrage gekommen. "Ich kannte die Dreamhack, die ja dann nach Hannover umgezogen ist, die Caggtus kannte ich aber noch nicht. Auch der Name hat mich erst mal überrascht. So viel Wüste gibt es doch gar nicht in Leipzig."
Was den einstigen "League of Legends"-Streamer damals überzeugte, sei der Fakt gewesen, dass die Caggtus dem Konzept ihres Vorgängers treu blieb.
"Wir haben immer noch eine LAN für drei Tage, das ist absolut fantastisch. Und dann ist für mich cool, dass es ein vergleichsweise kompakter Messebereich ist. Ich bin im Alter ein Freund davon geworden, dass alles ein bisschen kuschliger geworden ist", sagt er.
Bei den drei bisherigen Caggtus-Ausgaben sei er immer dabei gewesen. "Zwar meist recht kurz, ich habe dann immer so einen Auftritt. Weil es so kompakt ist, haben die Creator aber viel besser die Möglichkeit, miteinander zu interagieren. Für uns ist das oft wie eine Art Klassentreffen. Hier kann man sich auch einfach mal Zeit nehmen. Ich kann mich an Momente erinnern, in denen wir einfach im Kreis standen und gechillt haben. "
Maxim bei der Caggtus: Besonders der Indie-Bereich sei für ihn spannend
Besonders auf die Leute von Rocket Beans freue er sich bei der diesjährigen Ausgabe. "Maurice Weber ist anscheinend auch mit am Start. Wenn ich's familiär hinbekomme, kann man da sogar abends was machen, denn ich hab's ja nicht so weit."
Bei der diesjährigen Ausgabe sei er unter anderem für ein Meet-and-Greet eingeplant als auch für ein Pen-and-Paper-Event, live auf der Bühne.
Ansonsten interessiere sich Maxim vor allem für den auch in diesem Jahr wieder vertretenen Bereich für Indie-Games. "Das ist ja ohnehin ein neuer Knackpunkt bei mir, dass ich eher hoffe, den Leuten diese Titel näherzubringen, um damit auch deren Studios zu fördern. Das Schöne an der Caggtus ist ja, dass die Entwickler meist mit vor Ort sind. Mit denen zu reden, das ist mir unglaublich viel wert."
Maxim sei sich durchaus bewusst, dass er sich durch seinen Job in einer mächtigen Position befindet. "Ich zocke die Spiele und gebe dann auch eine Bewertung ab, die viele Leute erreicht. Wenn man dann mehr Infos hat, beispielsweise dass das Spiel eben nur eine Person entwickelt hat und es deshalb auch ein bisschen weird ist, hilft das wahnsinnig."
Darüber hinaus wolle er auch einen Tag mit seinen Söhnen bei der Caggtus vorbeischauen. "Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich ihnen das beibringen würde, aber sie erleben Gaming schon durch meinen Filter. Wir waren bisher eher auf Anime-Messen, weil sie das auch sehr mögen. Ich glaube, das würde für sie auch noch mal ganz spannend."