Nach Silvester-Tragödie: Schweizer Brandopfer in Leipzig eingetroffen

Schkeuditz - Am späten Freitagabend ist eines der Brandopfer der Silvester-Tragödie im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana am Flughafen Leipzig/Halle eingetroffen.

Der Flieger landete mit etwas Verspätung.
Der Flieger landete mit etwas Verspätung.  © Michael Strohmeyer

Laut TAG24-Informationen hatte das Rettungsflugzeug die Kennung LX-RSQ und kam aus dem Schweizer Ort Payerne.

Ursprünglich sollte es gegen 21.15 Uhr landen, doch die Landung verzögerte sich auf circa 22.41 Uhr.

Am Freitagabend wurde bekannt, dass mehrere deutsche Kliniken einige der teils schwer verletzten Brandopfer aufnehmen, darunter das Klinikum St. Georg in Leipzig und das Klinikum Bergmannstrost in Halle (Saale).

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Statt zunächst zwei Patienten soll allerdings nur einer am Flughafen in Schkeuditz angekommen sein. Unbestätigten Informationen zufolge war der zweite Patient, der nach Leipzig gekommen wäre und beatmet werden müsse, nicht transportfähig.

Die verletzte Person wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse in einer Triebwerkhalle dem Rettungsdienst übergeben und in das Hallenser Klinikum transportiert.

Der Rettungsdienst aus Halle transportierte den Patienten in das Klinikum Bergmannstrost.
Der Rettungsdienst aus Halle transportierte den Patienten in das Klinikum Bergmannstrost.  © Michael Strohmeyer

Sieben Brandopfer sollen nach Deutschland kommen

In der Silvesternacht kam es in einer Bar in Crans-Montana zu einem schweren Brand. Nach Behördenangaben sind dabei rund 40 Menschen ums Leben gekommen, 119 weitere wurden verletzt. Davon seien laut Berichten rund 80 in einem kritischen Zustand.

Insgesamt 40 der Verletzten werden in Krankenhäusern außerhalb der Schweiz in Europa behandelt.

Sieben davon sollen in Krankenhäusern in Deutschland behandelt werden. Neben Leipzig und Halle sollen unter anderem auch Kliniken in Stuttgart und Tübingen Patienten aufnehmen.

Titelfoto: Bildmontage: Michael Strohmeyer

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