"Elefant, Tiger & Co.": Tiger-Zuwachs im Zoo Leipzig!

Leipzig - "Elefant, Tiger & Co." diesmal ganz im Zeichen der Großkatzen: Mini-Leo "Manju" erzieht ihre Mama "Mia" und eine neue Tiger-Dame zieht in den Leipziger Zoo ein.

Der Tigerbestand im Leipziger Zoo ist um ein Tier gewachsen! (Symbolbild)
Der Tigerbestand im Leipziger Zoo ist um ein Tier gewachsen! (Symbolbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild

"Tomak" und "Bella", die bisher den Tiger-Bestand im Leipziger Tiergarten ausmachten, sind mit 16 und 17 Jahren mittlerweile zu alt, um noch Nachwuchs zu bekommen. "Wir müssen uns langsam bisschen orientieren, wie wir jetzt weitermachen", sagt Johannes Pfleiderer dazu.

Neuzugang "Yushka" sei ein wichtiger Schritt dabei. Die Tigerin ist gerade einmal vier Jahre alt, stammt aus dem Walter Zoo bei St. Gallen. Per Transportbox wurde die Dame nach Leipzig gebracht, wo sie nun erstmal ein eigenes Gehege erwartet. Bis sich alle Großkatzen aneinander gewöhnt haben, wird das vorerst so bleiben. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass sich "Tomak" und "Bella" zunächst ein Gehege teilen müssen.

"Das klappt auch so ganz gut", so Tierpflegerin Ronja Siegmund. "Sie haben immer mal kleine Streitigkeiten um ihre Lieblingsplätze, aber es hält sich in Grenzen."

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Größer ist die Aufregung, als "Yushka" dann hinzukommt. Die Transportbox hatte offenbar ihre Spuren hinterlassen, die Stimmung war nur eher mäßig und das Gebrüll zwischen der Schweizerin und "Bella" mehr als deutlich. "Das, was die beiden hier ausmachen: Wäre da jetzt kein Gitter, würde ich dich angehen", erklärt Ronja Siegmund.

Die Damen müssen diskutieren, wer das sagen hat. "Tomak" hält sich dabei raus. In ein paar Tagen soll die Stimmung schon besser sein.

Das kleine Feuer "Manju"

"Manju" und "Mia" im Kuschelmodus. Die gemeinsame Zeit soll beide ordentlich voran gebracht haben.
"Manju" und "Mia" im Kuschelmodus. Die gemeinsame Zeit soll beide ordentlich voran gebracht haben.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

"Manju" und "Mia" sollen indes mal wieder auf die Waage, um zu prüfen, ob die Entwicklung auch gut voran geht.

Bisher sei alles prächtig gelaufen, auch wenn das kleine Fellknäuel ihrem Titel "die Süße" nicht immer treu blieb.

"Ein kleines Feuer auf jeden Fall, aber ihre Mama passt auf sie auf", sagt Tierpflegerin Ronja Siegmund. "Und man merkt's auch bei 'Mia': 'Manju' hat ihr nochmal mehr Mut gegeben. War für sie beide wirklich eine gute Zeit, hat viel gebracht."

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Die Messung ist schnell geschafft und dann geht es auch schon raus zu "Manjus" Lieblingsbeschäftigung: Spielen.

"'Manju' hat auch Glück, dass sich 'Mia' sehr oft zum Spielen überreden lässt und dann ist hier echt kein Halten mehr."

Amur-Leoparden sind die seltenste Katzenart. Nicht mal mehr 100 Tiere soll es weltweit geben. "Da ist 'Manju' schon eine kleine Botschafterin und sie bringt es natürlich auch den Besuchern näher", so Ronja Siegmund. "Dafür gilt es zu kämpfen und da kämpfen wir jetzt auch mit."

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild

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