Bidens nächster Fauxpas: "Bin stolz, die erste schwarze Frau zu sein"

Philadelphia (USA) - Auch nach dem TV-Duell gegen Donald Trump (78) gehen die Versprecher des US-Präsidenten weiter. In einem Interview leistete sich Joe Biden (81) nun die nächste Peinlichkeit.

US-Präsident Joe Biden (81) verdrehte während eines Radiointerviews erneut seine Worte.
US-Präsident Joe Biden (81) verdrehte während eines Radiointerviews erneut seine Worte.  © Susan Walsh/AP

In einem Gespräch mit dem Radiosender WURD in Philadelphia, der sich vornehmlich an ein schwarzes Publikum richtet, rang der Präsident um die richtige Formulierung.

Biden wollte offenbar beschreiben, dass er als Vizepräsident des ehemaligen Präsidenten Barack Obama (62) gedient hatte und später dann Kamala Harris (59) als seine eigene Kandidatin wählte.

Dabei verhaspelte er sich jedoch und sagte stattdessen: "Übrigens bin ich stolz darauf, wie ich schon sagte, der erste Vizepräsident und die erste schwarze Frau zu sein, die mit einem schwarzen Präsidenten zusammenarbeitet."

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Dies war jedoch nicht der einzige Ausrutscher. An einer anderen Stelle machte Biden die bizarre Behauptung, er sei der "erste Präsident, der im Bundesstaat Delaware gewählt wurde, als ich ein Kind war".

Eigentlich sollte das Interview darauf abzielen, die Wähler nach der missglückten TV-Debatte zu beruhigen und sie davon zu überzeugen, dass Biden immer noch in der Lage sei, das Amt zu führen.

Doch der Versuch ging nach hinten los. In den sozialen Netzwerken hagelte es nach dem Radiointerview jede Menge Spott und Häme.

Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris (59) auf dem Balkon des Weißen Hauses.
Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris (59) auf dem Balkon des Weißen Hauses.  © Evan Vucci/AP/dpa

Joe Biden verhaspelt sich in Interview und vergleicht sich mit John F. Kennedy

Biden sagte auch, dass er den Kampf der Schwarzen um Repräsentation verstehe - und kam anschließend auf den früheren US-Präsidenten John F. Kennedy (†46) zu sprechen.

"Ich sah Kennedy an und dachte: 'Nun, er wurde gewählt. Warum kann ich nicht gewählt werden?' Die Menschen brauchen etwas, zu dem sie aufschauen können", so Biden.

Titelfoto: Susan Walsh/AP

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